[Rezension] Der Zauberer der Smaragdstadt von Alexander Wolkow

Autor: Alexander Wolkow
Verlag: Raduga -Verlag Moskau
Seiten: 214
Kapitel: 24
Format: Hardcover
Preis: 25,19€
ISBN: 978-3376012334
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Der Klappentext:

Die Zauberland-Reihe des russischen Autors Alexander Wolkow hat
Kultstatus. Anfang der sechziger Jahre erschien ›Der Zauberer der
Smaragdenstadt‹ zum ersten Mal auf Deutsch. Das Märchen um Elli, den
Scheuch und den Löwen hatte so viele Nachauflagen, dass Wolkow eine
Fortsetzung schrieb, die bis zu seinem Tod fünf Bände umfasste. Die
Zauberland-Reihe war eine der erfolgreichsten Kinderbuchreihen der DDR. Q
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Wer war Alexander Wolkow?

Alexander Wolkow (1891–1977) war ein russischer Lehrer, Übersetzer,
Mathematikprofessor und Autor. Wolkow hatte sich neben Französisch und
Deutsch auch die englische Sprache selbst beigebracht. Er schrieb Bücher
für Kinder und Jugendliche. Bekannt wurde er mit seiner Nachdichtung
von ›Der Zauberer von Oz‹, die 1939 als ›Der Zauberer der
Smaragdenstadt‹ in der damaligen Sowjetunion erschien. Das Buch wurde so
ein großer Erfolg, dass Wolkow noch fünf Fortsetzungen schrieb. Diese
waren frei erfunden. Q
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Meine Meinung über dieses Kinderbuch:

Die komplette Reihe von „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ steht schon eine ganze Weile in meinem Regal. Meine Schwester hat sie in ihrer Kindheit gelesen und dann sind sie halt mit in mein Bücherregal gerutscht, wie auch die anderen zehn Bücher, die meine Schwester irgendwann mal besessen hat 🙂
Da ich für die Kunterbunt – Challenge im Monat März ein grünes Buch lesen muss und bisher noch keins gelesen hatte, dachte ich mir, wäre es doch mal eine gute Möglichkeit, endlich einmal mit dieser Kinderbuchreihe zu beginnen.

Natürlich kann ich dieses Kinderbuch nicht genau so kritisieren und bewerten wie ein Jugendbuch, da es nun einmal für eine ganz andere Zielgruppe geschrieben wurde. Auch wenn ich mittlerweile schon aus dem Kindesalter raus bin, habe ich dieses Buch trotzdem sehr gerne und sehr schnell gelesen.

Die Gestaltung dieses Buches ist total schön. Auf mindestens jeder dritten Seite findet man ein schönes, von L. Wladimirski gezeichnetes Bild, das die Geschichte etwas lebhafter macht. Jedoch kamen manche Bilder etwas zu spät, sodass die Erzählung auf der einen Seite war und man das passende Bild erst sieht, wenn man umblättert.

Am besten gefallen haben mir die Käuer und die Zwinkerer. Das sind beides Volksgruppen, die in Oz, also dem Land des großen Goodwins, leben. Die beiden Völker waren einfach zum Knuddeln! Sie wollen unbedingt von jemanden regiert werden, weil sie denken, sie bekommen alles alleine nicht hin.
Mein Lieblingscharakter war der Scheuch, der unbedingt ein Gehirn haben wollte. Obwohl er noch keins hatte, war er trotzdem der intelligenteste Charakter in diesem Buch, was irgendwie schön aber auch etwas sinnlos ist.
Ellie, die Protagonistin, schien mir manchmal für ihre Handlungen und Aussprüche bedeutend zu jung, jedoch ist das ja typisch für Kinderbücher.

Für ein Kinderbuch finde ich es leider etwas zu brutal. Der Scheuch wurde aufgespießt, dem Holzfäller wurden einzeln die Körperteile abgetrennt und verschiedenen Tieren wurden die Köpfe abgehackt. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber ich fand das schon etwas brutal geschrieben.

Fazit: Die Handlung in diesem Buch ist wirklich toll. Sogar ich fand es sehr spannend, obwohl ich genau wusste, wie es ausgeht. Alexander Wolkow hat wirklich hier ein Meisterwerk an einem Kinderbuch geschrieben. Jedoch gebe ich nur eine Zwei, da es zwar schön war, es zu lesen, ich trotzdem nicht davon schwärme.

Liebe Grüße, eure Sophia

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