[Rezension] Wicked Mafia Prince von Annika Martin

Drei Särge, ein leerer Thron, nichts als Lügen
Als Viktor Dragusha seine große Liebe auf einer
Erotik-Website sieht, kann er es kaum glauben. Und doch genügt ein Blick
in ihre Augen, um sich sicher zu sein, dass sich unter dem Nonnenkostüm
seine Tanechka verbirgt. Nur wie kann das sein? Er selbst hatte sie vor
vielen Jahren für ihren Verrat bestrafen und mit seinen eigenen Händen
in den Tod schicken– müssen. Auch wenn er vor Schuldgefühlen beinahe
umkam, als sich danach ihre Unschuld herausstellte. Seinen leiblichen
Bruder wiederzufinden und mit ihm den Rest seiner Familie zu suchen, hat
ihn zwar zurück ins Leben gerufen, konnte sein Herz aber nicht heilen.
Doch jetzt ist Tanechka zurück, und Viktor wird alles tun, um sie nie
wieder zu verlieren … Q (Werbung)
Annika Martin, Digital LYX, Dangerous Royals 2
320 Seiten, 27 Kapitel, eBook, 8,99€
ISBN: 978-3-7363-0523-6, Kaufen, Leseprobe (Werbung)

Annika Martin

ist
eine New-York-Times-Bestseller-Autorin, die mit ihrem wundervollen
Ehemann und ihren zwei Katzen in einem Haus voller Pflanzen,
Sonnenschein und Büchern lebt. Sie ist ganz versessen darauf,
Liebesgeschichten über Kriminelle zu schreiben – manche schmutzig und
lustig, andere dunkel und intensiv. Sie schreibt außerdem unter dem
Namen der RITA-Award-Gewinnerin Carolyn Crane. Q
(Werbung)

Dangerous Royals – Reihe

Meine Meinung

Ich habe mich schon wahnsinnig darauf gefreut, den zweiten Band dieser Reihe zu lesen, nachdem mich der erste so unglaublich mitgerissen hat. Die Geschichte der Dragusha – Brüder geht endlich weiter und Aleskio und Viktor sind noch immer auf der Suche nach Kiro, dem dritten Bruder, dessen Leben für sie an oberster Stelle steht. Doch Viktor begegnet in diesem Buch einer großen Ablenkung, die auch den Großteil des Bandes einnimmt: seine Exfreundin Tanechka, die er die Darialschlucht hinabgestoßen hat und bisher für tot hielt. Nun ist sie zurück – nur ohne Gedächtnis und noch dazu als Nonne. Liebeschaos vorprogrammiert.
„Schlag mich, Aleksio.“
„Was zum – ?“ Aleksio ist stinksauer.
„Ich musste es tun, brat. Ich gehe zurück und verkaufe ihnen die Geschichte. Die Mission ist nicht gescheitert. Ich gehe zurück und regle das. Ich spiele ihnen was vor, du wirst sehen.“
Yuri kommt und verpasst mir einen Schlag an den Kiefer, während ich die Lippe zwischen die Zähne nehme, damit es schön blutig wird – das haben wir schon oft gemacht.
– Viktor und Aleksio, S.61
Doch neben den bereits bekannten Brüdern konnte man in diesem Band eine weitere Bruderschaft spüren und lieben lernen. Yuri hat sich, zumindest am Anfang des Buches, rührend um Viktor gekümmert, sodass ich ihn unfassbar schnell ins Herz geschlossen habe. Er kennt Tanechka ebenso gut wie Viktor und auch für ihn ist ihr neues Leben irritierend. Neben Yuri und Viktor habe ich mich aber auch erneut in Aleskio und Viktors Beziehung verliebt, auch wenn man sie nun aus einer anderen Perspektive zu sehen bekommt. Viktor wirkt im Gegensatz zu Aleskio rau, unnachgiebig, auch ein wenig zwiegespalten in seinem ganzen Wesen, denn auf der anderen Seite kann er unfassbar zärtlich und zurückhaltend sein, auch wenn er es überhaupt nicht leiden kann, nicht sofort zu bekommen, was er will. So zum Beispiel seinen Bruder Kiro oder seine Liebe, Tanechka, zurück. Das führt dazu, dass er ihr gegenüber sehr hart und bissig erscheint, denn sein Wille, ihrem Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen, scheint übermächtig. Gleichzeitig schlummert in ihm der gefährliche Wunsch, dass Tanechka sich für seine Tat rächt und ihn von seiner seit Monaten anhaltenden Qual befreit.
Ich versuche, ihn wegzuschieben. Es ist, als würde ich einen Berg wegschieben wollen.
„Gott kennt sich nicht so wie ich, sonst würde er alles an dir lieben. […] Er würde alles lieben, was du bist. Wenn Gott dich so kennen würde wie ich, dann wäre er verrückt vor Liebe zu dir.“
– Viktor, S.112
Weiterhin erwartet uns in diesem Band eine neue Perspektive, nämlich Lazarus‘, die mich ein wenig an Sympathy for the Devil denken lässt, immerhin sind er und die Dragusha – Brüder Erzfeinde. Auch durften wir uns über ein Wiedersehen mit Mira, Aleskios Freundin, und tolle neue Charaktere wie Nikki freuen, die einen von Aleskios Männern sicher noch den Kopf verdrehen wird. Außerdem bin ich nun unheimlich gespannt auf Yuris Geschichte, auf die wir jedoch noch bis zum November warten müssen.

Fazit:

Leider kann Band 2 nicht ebenso auftrumpfen wie Nummer 1, denn mir ging neben dem ganzen Liebechaos, dass sich mit Spannung und Action wundervoll ergänzte, leider ein wenig das Familiäre und die Suche nach Kiro unter. Dennoch liebe ich diesen Folgeband und seine Geschichte und bin nur noch gespannter auf das Finale der Trilogie, in dem wir nun endlich, endlich Kiro gegenüber treten dürfen.
Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an Digital LYX!
Liebe Grüße, eure Sophia

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