[Rezension] Doctor Who – Hörspiele

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technophobie: Als der Doktor und Donna das Technische Museum in London besuchen, um einen Blick in die Zukunft zu werfen, läuft nicht alles nach Plan. Englands größtes IT-Genie ist unfähig, ihren Computer zu benutzen. Noch besorgniserregender allerdings sind Exponate, die plötzlich Museumsbesucher attackieren. Und draußen verlieren die Menschen die Kontrolle über die Technik, die ihr Leben bestimmt. Liegt es schlicht an menschlicher Dummheit, oder ist etwas Finsteres im Gange? Die Koggnossenti lauern schon und warten nur darauf, dass alle Londoner der Technophobie zum Opfer fallen. Q (Werbung)

62 Minuten, ISBN: 978-3-7857-5682-9, Lübbe Audio, von Matt Fitton

 

Die Zeitdiebe: Calibris. Der Raumhafen-Planet, auf dem alles möglich ist. Wo jeder verschwinden kann, der nicht gefunden werden will, und wo alles seinen Preis hat. Wo Gully, der Gangster mit den Tentakeln, in der Schmugglerspelunke Vagabond’s Reach Hof hält. Und wo die außerirdischen Vacintians mit Gewalt versuchen Ordnung ins Chaos zu bringen. Schon bald entdecken der Doktor und Donna, warum: Eine illegale Waffe treibt ihr Unwesen auf den Straßen. Eine Waffe, die Leben zerstört. Langsam und erbarmungslos … Q (Werbung)

59 Minuten, ISBN: 978-3-7857-5683-6, Lübbe Audio, von Jenny T. Colgan

 

Der Tod und die Königin: Donna Noble hatte nie Glück in der Liebe. Kein Wunder, dass Sie eine Traumhochzeit feiern will, als sie plötzlich doch noch ihren Prinzen findet. Auch wenn der Doktor nicht gerade auf eine Einladung wartet, und ihre zukünftige Schwiegermutter gar nicht begeistert ist. Doch an ihrem großen Tag wird Donnas Schloss von dunklen Mächten belagert, die an der Spitze einer Skelettarmee marschieren. Und es scheint so, als ob nicht einmal der Doktor diesen Tag noch retten könnte. Was wird Königin Donna tun, um ihr Volk vor dem personifizierten Tod zu retten? Q (Werbung)

61 Minuten, ISBN: 978-3-7857-5684-3, Lübbe Audio, von James Goss

 
 

Meine Meinung:

Ich, als Doctor Who – Neuling, hatte sehr viel Spaß mit diesen drei Hörspielen. Obwohl es mir als Nicht – Kenner zu Beginn immer ein wenig schwer viel, mich in die neue Situation einzufinden, brauchte selbst ich dafür nicht lange. Was dafür sehr hilfreich war, ist, dass man die Stimmen unheimlich gut von einander unterscheiden kann, selbst wenn man keine von ihnen jemals zuvor gehört hat. Auch die Hintergrundgeräusche und die ganze Szenerie werden fantastisch mit Musik gestaltet und bescheren den Zuhörern viel Kopfkino. Noch dazu kommen viele unterhaltsame Kommentare des Doctors oder seiner Begleiterin Donna, die das Zuhören unterhaltsam gestalten.

 

Was ich vor allem besonders an diesen drei, mir zur Verfügung gestellten Hörspielen gefallen hat, ist, dass sie alle in völlig verschiedenen Zeitebenen – oder zumindest fühlt es sich so an – spielen. Die erste Geschichte spielt in London, alles wirkt sehr modern, aber unserer Zeit angemessen. Man könnte sogar satirische Ansätze gegenüber der heutigen Technologie und ihrer Übermacht vermuten. Das zweite Hörspiel erzählt hingegen von Calibris, einem weit entfernten Planeten auf dem alles völlig anders ist als bei uns auf der Erde – mal abgesehen von der Bürokratie. Ebenfalls satirisch? Dahingegen lockt uns das dritte Hörspiel in ein bereits vergangenes Jahrhundert, in dem man noch auf Pferden reitet und Donna ihre Zofen mit noch nicht geschriebenen Büchern füttert. Jedes für sich hat seinen ganz besonderen Charme, wobei ich mich nur schwer für einen Liebling entscheiden könnte.

 

Insgesamt haben diese drei Geschichten und ihre Vertonung mich sehr gut unterhalten können, obwohl ich mich selber nicht als Fan bezeichnen würde, immerhin ist das so ziemlich mein erster Kontakt mit Doctor Who überhaupt. Daher kann ich mir aber sehr gut vorstellen, wie langjährige Fans den ein oder anderen Spruch noch besser finden werden, als es mir möglich ist. Aber ohne viel Vorwissen sind mir Donna und der Doctor ans Herz gewachsen, sodass ich wirklich in Versuchung stehe, die Serie endlich mal anzufangen. Irgendwelche Vorschläge, wo man am besten einsetzen kann?

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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