[Kurzrezension] Tagebuch der Emotionen von Alexander Kaminski

Der junge Hamburger Autor und Philosoph legt eine schonungslos authentische Sammlung von Gedanken, Gedichten, Erfahrungen und klugen Anregungen vor. Es geht einerseits um Konflikte, Schwierigkeiten, das Hinterfragen der Leistungsgesellschaft, auf der anderen Seite um Liebe, Offenheit und Wege aus der Krise. Nichts Menschliches ist dem Autor fremd. Das Tagebuch der Emotionen ist damit einerseits ein Herzschmerz Buch, das auch die Abgründe und seelischen Tiefen der menschlichen Existenz auslotet, auf der anderen Seite ist es ein Hoffnungsbuch. Für den Autor Selbsthilfe und Aufbruch zugleich, bietet Kaminiskis Buch auch anderen Menschen Anregung und philosophische Lebenshilfe an. So hat das Tagebuch der Emotionen in gewisser Weise auch einen therapeutischen Charakter. Es nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise mithilfe Kaminskis ganz persönlicher Landkarte des menschlichen Empfindens. Q (Werbung)

Alexander Kaminski, BoD
308 Seiten, 186 Kapitel, eBook
5,49€, ASIN: B07D7XZLR7

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Alexander Kaminski

wurde 1992 in der Till Eulenspiegel-Stadt Mölln geboren. Jetzt lebt er in Hamburg und ist leidenschaftlicher Autor, Philosoph und Ghostwriter. Seine Zeit vertreibt er sich mit Sport, Lesen und dem Schreiben von Beiträgen und Büchern. Der junge Autor verarbeitet beim Schreiben über Gedanken und Emotionen auch die Diagnose seiner psychischen Erkrankung (Borderline Syndrom und Depressionen). Der Grund, warum er so viel Herz in seine Texte legt, ist das Wissen, dass er ein paar Menschen berühren kann. Sein Motto: Mut haben, Mut zu machen. Finden Sie Alexander Kaminski auf Instagram @alexanderkaminskioffiziell und unter alexander-kaminski.com Q (Werbung)

 

Meine Meinung

 

Dieses Buch wurde zwar von allen Seiten empfohlen, doch da mich das Cover überhaupt nicht angesprochen hat – dafür sind die Illustrationen im Buch umso schöner -, hätte ich es allzu bald nicht gekauft oder gelesen, wenn es nicht für nur 0,99€ im Angebot gewesen wäre. In diesem Moment haben jedoch die guten Meinungen anderer Leser überwogen und mich zuschlagen lassen. Daher muss ich im Endeffekt jedoch sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Die Authentizität von Alexander Kaminskis Worte kann man nicht anzweifeln und doch gibt es einige Makel in diesem Buch, die den Lesefluss etwas gestört und mich sogar ziemlich genervt haben. Neben den überdurchschnittlich vielen Tipp-, Komma- und Rechtschreibfehlern war ein weiterer Mängel die teilweise stark verallgemeinerten Ausführungen des Autors. Die von ihm aufgegriffenen Themen an sich waren alle sehr interessant und er hat sie ergreifend argumentiert und ausformuliert, doch wenn er von dem Durchschnitt oder Menschen im Allgemeinen gesprochen hat, fühlte ich mich schnell ausgeschlossen. Viel besser hat es mir daher gefallen, wenn er bewusst auf seine eigenen Gefühle eingegangen ist, denn diese kann er mit Worten wirklich toll beschreiben und ausdrücken. Alexander schreibt in Fließtext- und Gedichtsform, durchgängig in Kleinschreibung und sehr motivierend, sowie ergreifend über das Menschsein mit all seinen Schwierigkeiten und Herausforderungen. Er spricht auch möglichst offen über das Borderline Syndrom, an dem er „erkrankt“ ist, genau wie über andere ziemlich private Angelegenheiten. Trotz der Gefühle, die er mit seinen Worten und metaphorischen Bildern auch in mir wecken konnte, war ich eher enttäuscht. Alexander konnte mich berühren, aber im Gegensatz zu anderen Sammlungen nicht mitreißen. Dennoch rechne ich es ihm sehr hoch an, dass er sich so offen präsentiert, auch wenn ihm das gewiss unheimlich voel Angst bereitet hat. Ich bin stolz auf dich, Alex!

Liebe Grüße, eure Sophia

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