[Rezension] Was bleibt sind wir von Jill Santopolo

Der Tag, an dem Gabe und Lucy sich begegnen, verändert ihr und das Leben aller anderen für immer. Sie sind wie füreinander geschaffen, doch so tragisch wie der Tag ihres ersten Treffens, der 11. September 2001, wird auch ihre Liebe sein. Denn obwohl sie sich lieben, wissen sie nicht, ob sie genug füreinander sind und ihre Träume ziehen sie bereits wenige Zeit später in verschiedene Richtungen. Immer wieder verhindert eine Kraft, dass sie glücklich werden, nicht zuletzt Lucys Hochzeit mit Darren…

Kaufen, Leseprobe (Werbung)

 

Jill Santopolo

hat Englische Literatur studiert und arbeitet als Lektorin in New York City. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. Ihr Roman »Was bleibt, sind wir« ist in mehr als 30 Ländern erschienen. Q

 

Meine Meinung

 

Bereits wenige Seiten nach Beginn des Buches erfasste mich ein unheilvoller Schauder. Lucy erzählt uns ihre und Gabes Geschichte in der Vergangenheit, von ihrer ersten Begegnung an bis zu ihrer Gegenwart. Und sie und Gabe haben vieles durchmachen machen, vieles gemeinsam erlebt, vieles aber auch getrennt durchstehen müssen. Ihre Geschichte mag möglicherweise zerstückelt wirken, bildet jedoch mit jedem kleinsten Einblick in Lucys Gefühle ein wundervolles Bild. Diese Geschichte bringt unheimlich viele Hoch und Tiefs mit sich, die ich auf die Schnelle nicht alle benennen könnte. Ich hatte befürchtet, dass ich Lucy ab einem gewissen Punkt, der bereits früh angekündigt wird, nicht mehr mögen könnte. Doch das ist niemals der Fall gewesen. Ich konnte ihre Motive zu jedem Zeitpunkt und gerade zu schmerzhaft nahe nachvollziehen.

 

Später habe ich erfahren, dass wir nicht die Einzigen waren. Menschen erzählten im Flüsterton, dass sie an diesem Tag Sex hatten. Sie wurden schwanger. Sie verlobten sich, sagten zum ersten Mal Ich liebe dich. Der Tod stärkt den Lebenswillen der Menschen.

 

Dieses Buch ist mehr als eine Liebesgeschichte, denn wie Lucy und Gabe am 11. September, zeigt und lässt und dieses Buch fühlen, wie bedeutend unsere Leben doch sind und wie schnell es doch enden kann, ohne dass wir etwas dagegen tun können. Die Beziehung von Lucy und Gabe, welche durch die Distanz nur noch enger und leidenschaftlicher. Zu Beginn glaubte ich, nur schwer in die Geschichte hinein kommen zu können, doch dann sind die Seiten nur so an mir vorbei geflossen, bis ich die letzte unter Tränen umgeblättert habe.

 

Fazit:

Eine emotionale, packende und leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mich ein wenig an Miss you von Kate Eberlon erinnert, mich jedoch auf völlig verschiedene Weise von sich überzeugen konnte. Mit Gänsehaut, Herzrasen und Tränen in den Augen habe ich dieses Buch gelesen und in mein Herz geschlossen.

Herzlichen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal!

Liebe Grüße, eure Sophia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu