[Filmreview] Alles für die Kinder

Marriage Story (2019)

Nachdem dieser Film so viele Nominierungen und Laura Dern auch mehrere Awards für ihren Auftritt darin erhalten hat, wollte ich mich natürlich auch ansehen, was so viele Leute begeistert hat. Bereits die ersten Minuten versetzen die Zuschauer in eine sehr emotionale Stimmung, dann gibt es viel Handlung, viel zum Nachdenken, eine grandiose, überwältigende und fantastisch gespielte Auseinandersetzung zwischen Scarlett Johansen und Adam Driver und auch zum Schluss noch einmal Tränen, die sicher nur wenige Augen der Zuschauer trocken lassen. Diese Geschichte ist unheimlich berührend und authentisch in jedem Detail. Wenn man mich fragt, hätte dieser Film durchaus auch ein paar der Nominierungen vervollkommnen und mit ein paar Awards mehr nach Hause gehen können, wobei ich Laura Dern sehr liebe aber in dieser Rolle nun widerum nicht übermäßig hervorstehend empfand. Dass Adam Driver und Scarlett keinen einzigen Award bekommen haben, finde ich da entgegen sehr schade, wobei Adam aber mit Joaquin auch einfach sehr starke Konkurrenz hatte.

 

Logan – The Wolverine (2017)

Endlich habe ich auch die Trilogie beendet, welche die Geschichte von Hugh Jackmans Meisterrolle Wolverine erzählt: Man begleitet den späteren X-Man von seinen noch recht jungen, unerfahrenen Jahren bis hin zu seinem Tod und dieser rührt die Zuschauer zu Tränen. Insgesamt ist der dritte Teil der Trilogie äußerst berührend, bietet grandiose Kampfszenen und eine Menge Spannung. High Jackman konnte mal wieder überzeugen und die Handlung war bedeutend besser und ergreifender als die des zweiten Teils, der dieser Reihe einen kleinen Abbruch getan hat. Auch Patrick Stewarts Auftritt rundet diese Geschichte wunderbar ab und Charles‘ Beziehung zu Logan ist nur ein Teil, der mich unheimlich berührt hat. Absolut sehenswert, wenn man ein Fan des Schauspielers oder der X-Men ist.

 

Fractured (2019)

Dank des namenhaften und ausgezeichneten Casts wollte ich diesen Film bereits längere Zeit sehen, habe ihn aber erst vor kurzem wirklich in Angriff genommen. Ich liebe Lily Rabe und auch Sam Worthington konnte mich bereits in einigen seiner Rollen – nicht zuletzt in Avatar – von sich überzeugen. Erstere kam dann doch etwas spärlich in diesem Film vor, dafür konnte Sam umso mehr brillieren. Der Film ist unheimlich spannend, verworren und lässt den Zuschauer an seinem eigenen Geisteszustand zweifeln. Man kann nie genau sagen, ob man mit seinen Vermutungen auf der richtigen Spur ist, wer der Gute, wer der Böse ist oder ob es solche Seiten überhaupt gibt. Und zuletzt schockiert einen das Ende mal wieder so sehr, dass der Film und dessen Geschehnisse einen tagelang nicht loslassen werden. Netflix, super gemacht!

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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