[Hörbücher] Kinder und andere familiäre Probleme… und Freuden

Truly Madly Guilty: Jede Familie hat ihre Geheimnisse – Liane Moriarty

In der Familie ihrer Freundin Clementine fand Erika stets Halt und Geborgenheit, in ihrem eigenen Zuhause nicht. Auch heute ist Clementine ihr Zufluchtsort, und nun hofft Erika in einem delikaten Fall auf Hilfe: Sie und ihr Mann Oliver sind ungewollt kinderlos, und sie möchte die Freundin um einen mehr als großen Gefallen bitten. Als Erika das Thema bei einem gemütlichen Barbecue anspricht, nehmen Ereignisse ihren Lauf, die in eine Katastrophe münden. Ist ihre Freundschaft stark genug, um diese zu überstehen?

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Meine Meinung

Hin und wieder, vor allem wenn ich für längere Zeit Fantasy – Reihen verfolgt habe, sehne ich mich nach etwas Alltäglicherem, etwas Bodenständigerem und Realistischerem. Und dann zumeist auch nach einem Buch, was mich zwar für eine Weile beschäftigt, die erzählte Geschichte jedoch abschließt. Und wenn ich mich danach fühle, dann greife ich am liebsten auf Liane Moriarty zurück. Ihre Romane sind voller Spannung und Emotionen, mitten aus dem Leben gegriffen und präsentieren doch vollkommen eigene und authentische und zudem extrem interessante Charaktere. Dieses Mal dreht sich alles um eine langjährige Freundschaft und was eine solche für die einzelnen Beteiligten bedeutet, was man in einer solchen opfert, sich gegenseitig bedeutet und für den anderen zu tun bereit ist. Die Autorin vermag es zudem, die Leser ab der ersten Seite auf die Folter zu spannen. Nur Stück für Stück werden uns die Geschehnisse näher gebracht und zudem nutzt Liane Moriarty mehrere, zumeist zwei, Zeitebenen, um uns die Geschichte zu erzählen. In der Gegenwart erleben wir die Auswirkungen eines Events, das wir aber erst nach und nach zu begreifen lernen, indem wir die Charaktere auch in der Vergangenheit begleiten. Damit baut die Autorin unheimlich Spannung und einen fantastischen Lesefluss auf. Leider konnte mich diese Geschichte nicht ganz so extrem packen und berühren wie meine zuvor von ihr gelesenen oder gehörten, dennoch habe ich die Wochen, die ich die Charaktere begleiten durfte, sehr genossen. Sie offenbaren dem Leser nicht nur etwas über sich, aber auch hin und wieder etwas über uns selbst und über die Beziehung, die wir mit anderen pflegen. Das liebe ich einfach über Liane Moriarty Bücher und die Vorstädte, in die sie uns mit ihnen entführt.

 

 

 


 

A Christmas Carol – Charles Dickens

A Christmas Carol is one of Charles Dickens most cherished and loved stories. Loved by both adults and children. The story of Ebenezer Scrooge on a cold Christmas Eve Night, three ghosts take him on a scary journey and show him the error of his ways. Showing him his past, present and future. Scrooge eventually learns to love Christmas and everyone around him! A must read at Christmas time.

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Meine Meinung

Von dieser Geschichte kann dank der zahlreichen Adaptionen in Fernsehen und Film wohl niemand behaupten, dass sie an ihm oder ihr vorbei gegangen ist, tatsächlich habe ich es aber nicht vor meinem zwanzigsten Lebensjahr geschafft, auch die originale Erzählung zu lesen. Wobei ich nun sagen muss, dass sie trotz ihrer Originalität und Wirkungskraft auf verschiedenste Media nicht meine liebste Umsetzung der Geschichte ist. Ich habe zumindest eine andere Adaption, die mich noch bedeutend mehr rühren und zu Tränen bewegen konnte – und das auch jedes Jahr schafft. Dennoch muss man Charles Dickens diese fantastische und einzigartige Erzählung zu gute halten und loben, wie fantastisch er seinen Protagonisten ausdrückt und sich schließlich wandeln lässt. Besonders wenn man diese Geschichte nachts liest oder hört, bekommt man angesichts der auftretenen Geister durchaus eine Gänsehaut. Außerdem vermag es der Autor wundervoll, den Geist der Weihnacht in grandiosen Bilder mit seinen schlichten, aber effektiven Worten einzufangen. Ich kann durchaus verstehen, warum dieses Buch für die gesamte Familie vor allem im Vereinigten Königreich sehr traditionell betrachtet und schon in jungen Jahren mit Kindern geteilt wird: die Moral der Geschichte ist bewegen und regt groß und klein zum Nachdenken an, besonders in der Zeit des Gebens und Schenkens. Einzig meine extrem hohen Erwartungen angesichts dieses Klassikers haben vermutlich dazu geführt, dass ich ein klein wenig enttäuscht war, da ich einfach noch etwas mehr erwartet hätte, auch wenn man, wie gesagt, diesem Buch seine Originalität keineswegs absprechen kann!

 


 

Welche sind denn eure liebsten Weihnachtsbücher? Habt ihr eine Tradition und lest oder hört jedes Jahr dieselben Geschichten?

Liebe Grüße, eure Sophia

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