[Dies und Das] Woche 1 & 2 in 2026

Hallo ihr Buchreisenden,

mit dem neuen Jahr wird es auch hier auf meinem Blog ein paar kleine Veränderungen geben. Mit all meinen anderen Verpflichtungen ist es etwas zu optimistisch von mir selbst zu erwarten, dass ich drei Posts pro Woche schreiben kann. Das hat sich in den letzten Monaten in 2025 als unmöglich erwiesen. Stattdessen ziele ich nun auf zwei Posts ab, von denen einer eine Rezension sein wird (egal ob zu einem gelesenen oder gehörten Buch) und der andere zwischen diesen Wochenrückblicken und anderen Posts variiert. So plane ich euch immer regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, aber auch hoffentlich wieder häufiger Rezensionen zu verfassen. Ob mir das gelingen wird, bleibt abzuwarten. Im Allgemeinen möchte ich diesen Blog jedoch als etwas bewahren, dass mir Freude bereitet und es nicht zu etwas werden lassen, was sich einzig wie Arbeit anfühlt. Nichtsdestotrotz bleibe ich gespannt auf alles, was 2026 hier zu bieten hat. Damit erst einmal noch ein schönes neues Jahr euch allen!

 


Was ich gelesen und gehört habe…

Das neue Jahr startete für mich mit zwei mitreißenden Geschichten, von denen ich eine (im Hörbuchformat) beinahe bereits beendet habe. Vor mehr als zehn Jahren habe ich die Leseprobe zu Laini Taylors Daughter of Smoke & Bone gelesen und mir seitdem immer mal wieder vorgenommen, dieses Buch zu kaufen und zu lesen. Jedoch ist es auf meiner Prioritätenliste nie weit genug nach oben gerutscht. Zum Glück wird diese Serie derzeit aber erneut aufgelegt, mit neuem Cover und auch neuer Hörbuchausgabe von argon romance, gelesen von Julia Nachtmann. Dementsprechend bin ich nun wahnsinnig gespannt, diese Reihe Stück für Stück genießen und auch endlich auf meinem Blog besprechen.

Des Weiteren habe ich einen Neuzugang von Ende 2025 direkt gestartet, nämlich Date Me Bryson Keller von Kevin van Whye, eine queere High Scholl Romance, die sich super schnell und unterhaltsam lesen lässt. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren hat mich von Anfang an begeistert und die Outing-Angst wirft mich mental in die 2010er Jahre zurück, ist aber deswegen nicht minder berechtigt und bewegend. Ich hoffe, dieses Buch diesen Monat auszulesen und habe auch Anfang des Jahres jeden Abend gelesen. Jetzt wird es nur langsam wieder geschäftiger. Umso mehr freue ich mich dann, abends vor dem Schlafen eine kurze Auszeit mit Kai und Bryson nehmen zu können.

 

Was ich gesehen habe…

In den letzten Tagen habe ich nicht nur häufiger das Kino besucht, sondern mir auch die Zeit genommen, mit meiner Mitbewohnerin eine Serie zu beenden, die wir bereits letztes Jahr begonnen haben. Dementsprechend gibt es einige Neuerscheinungen zu besprechen…

 

People We Meet On Vacation (2026)

Auf diesen Film habe ich mich sooooo lange gefreut und sobald er erschienen ist, musste ich ihn einfach ansehen. Die Buchvorlage von Emily Henry habe ich letztes Jahr gelesen und geliebt. Desto höher waren nun meine Erwartungen für diese Adaption. Ich wurde wahrlich nicht enttäuscht und habe diese zwei Stunden mit Poppy und Alex geliebt. Sie haben das Buch wundervoll umgesetzt und die Charaktere fantastisch mit Tom Blyth und Emily Blader besetzt. Nichtsdestotrotz ist der Film leider nicht so tiefgründig wie das Buch, sondern bedeutend einfacher aufgelöst. Deswegen solltet ihr unbedingt die Buchvorlage lesen. Obwohl ich den Film liebe, hätte ich mir eine Umsetzung als Mini-Serie, mit einer Folge pro Urlaub mit einer Rahmenhandlung unglaublich gut und besser vorstellen können. Nichtsdestotrotz bin ich so dankbar für die Umsetzung, die wir nun wieder und wieder sehen dürfen.

 

 

Avatar: Fire and Ash (2025)

Auch auf diesen Film habe ich mich natürlich gefreut, auch wenn mir sein Erscheinen beinahe entfallen wäre. So hat es dann auch noch einmal fast einen Monat gedauert, bis ich ihn angesehen habe. Leider musste ich feststellen, dass sich die Handlung dieses dritten Teils des Franchises nicht allzu stark von der des zweiten unterscheidet. Auf der einen Seite durften wir noch mehr in die Welt von Pandora eintauchen und neue Völker und Charaktere kennenlernen, auf der anderen gibt es wahrlich noch so viel mehr zu entdecken als dieselben Konflikte und bombastischen Kämpfe, die die Hälfte des Filmes einnehmen. Da hat der erste Film diesen Fortsetzungen wirklich einiges voraus. Nichtsdestotrotz habe ich meine Rückkehr nach Pandora genossen und wieder mit den Charakteren gelebt und gelitten. Es gibt durchaus einige Entwicklungen der Charaktere und ihrer Beziehungen, wenn es dazu meiner Meinung nach auch nicht die ganzen Kriegsszenen bräuchte. Was jedoch immer atemberaubend ist und bleibt in diesen Filmen, sind die Bilder und die fantastische Musik.

 

 

Sentimental Value (2025)

Diesen Film habe ich im Originalton (Norwegisch) mit niederländischen Untertiteln angesehen, bin damit aber recht gut klargekommen. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass ich alles verstanden habe, was der Film offenbart hat. Schwieriger ist es jedoch nachzuvollziehen, was der Film versucht, zwischen den Zeilen zu sagen. Berührt hat mich die Beziehung zwischen den beiden Schwestern definitiv, alles andere war mir jedoch zu problematisch um damit wirklich eine Bindung aufzubauen. Andererseits ist das vermutlich, was der Film ausdrücken möchte–dass Familie kompliziert ist und einen nachhaltig beeinflusst, egal ob gut oder schlecht. Es ist ein eindrückliches Porträt einer sehr komplexen und nicht sonderlich fördernden Familiendynamik mit vielen Schichten und zumindest hoffnungsvoll in der Unterstützung, die die Schwestern einander bieten.

 

 

Eternity (2025)

Der Anfang des Jahres hat mir wahrlich erlaubt, endlich einige der Filme anzusehen, die ich seit Langem erwartet habe. So auch diese romantische Komödie, in der unsere Protagonistin im Tod mit ihren beiden Ehemännern vereint wird (einer jung gestorben, einer hat mir ihr den Großteil ihres Lebens verbracht). Was schon jetzt unangenehm klingt, wird auch noch äußerst stressig, denn sie muss sich für einen von ihnen entscheiden, um die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Ich habe den Zwiespalt sehr geliebt, immerhin kennen wir alle diese Gedanken von „Was wäre wenn“ und sehnen uns manchmal nach Dingen und Möglichkeiten, die wir eben nicht kennen. Was jedoch nicht unbedingt heißt, dass diese uns glücklicher machen würden. In diesem Film gibt es zahlreiche wundervolle Zitate über Liebe und deren Essenz, aber auch einfach rührende Momente, Erinnerungen, und Entscheidungen. Natürlich ist der Film fantastisch und in vielerlei Hinsicht romantisiert und übersimplifiziert, vor allem zum Ende hin, aber das wundervolle Gefühl, welches er mir geschenkt hat, bleibt dennoch erhalten.

 

 

Rivals – Staffel 1

Diese Serie habe ich irgendwann im Dezember mit meiner Mitbewohnerin begonnen und nun endlich voller Spannung beendet. Ich mochte es sehr, dass alle Charaktere, und davon gibt es einige, ihre eigenen Geschichten und komplexen Hintergründe und Handlungen haben. Dadurch finden wir einige, mit denen wir stark sympathisieren und andere, die wir abscheulich finden, was uns definitiv für den Plot fasziniert. Besonders beeindruckend fand ich die Darbietung von Aden Turner als Dylan O’HAra, der auch einer meiner liebsten Charaktere geworden ist. Leider gibt es auch einige Momente, in denen ich nicht mitgehen kann, wo vermutlich der Großteil der Zuschauenden mitfiebern und sich über die finale Auflösung freuen, während ich die Beziehung zwischen zwei Figuren einfach unangemessen finde. Davon abgesehen habe ich die Rivalitäten geliebt und auch die Verdorbenheit so vieler Charaktere. Die meisten haben ihre eigenen Ziele und Vergnügungen im Sinn und das erscheint mir sehr realistisch und fair. Dahingehen kommen die weniger selbstsüchtigen Charaktere als Sympathieträger hervor und geleiten uns durch die Episoden. Ich wurde immer mehr Fan dieser Serie und bin gespannt, wie sie schlussendlich weiter gehen wird.

 

 

Splitsville (2025)

Zu guter Letzt wollte ich noch diesen Film besprechen, den ich bereits letztes Jahr gesehen habe, der mir aber irgendwie wieder entfallen ist. Darin spielt am namenhaftesten Dakota Johnson mit und findet sich in einer offenen Ehe wieder, welche sie mit der Trennung eines Freundes dann auch erstmals nutzt. Dadurch werden beide Beziehungen wahrlich verkompliziert. Der Film treibt beide Dynamiken wieder und wieder auf die Spitze und vermischt sie auf unterhaltsame, überdrehte Weise, trifft damit aber zugleich auch einen wahren Kern über Unsicherheiten und die Abwesenheit gekonnter, ehrlicher Kommunikation in Beziehungen.

 

 


Wie ihr seht habe ich mich zuletzt nicht nur von wundervollen Büchern, sondern auch von einigen packenden Filmen und Serien unterhalten und entführen lassen. Zu ersteren versuche ich jetzt wieder regelmäßiger Besprechungen zu posten, so zum Beispiel zuletzt meine Rezension zu Heartbreak is the National Anthem. Wie Taylor Swift die Popmusik neu erfand von Rob Sheffield oder Good Omens: The Official (and Ineffable) Graphic Novel von Terry Pratchett, Neil Gaiman und Colleen Doran. Als nächstes erscheint am Sonntag meine Meinung zu Brandon Sandersons Mistborn, Band 1. Bis dahin wünsche ich euch wundervolle Lesestunden!

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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