[Dies & Das] Woche 26 & 27

Hallo ihr Buchreisenden,

meine Urlaubsplanung und -vorbereitungen laufen auf Hochtouren, während ich noch immer einige Schichten absolviere und letzte Baustellen zu schließen versuche. Geichzeitig habe ich noch im Juni mein letztes gedrucktes Rezensionsexemplar beendet und mich somit darauf vorbereitet, den Sommer mit meinem eReader zu verbringen, der mir auch einiges an Gewicht in meinem Gepäck ersparen wird. Dementsprechend plane ich nun meine nächsten Monate und möchte natürlich ein paar Sommerbücher verschlingen. Empfehlungen sind sehr willkommen!

 


Was ich gehört und gelesen habe…

Mein letztes gedrucktes Rezensionsexemplar war Queen of Swords. Ein interaktives Romantasy-Rätselbuch von Gareth Moore und Sara Sehdev, welches ich ausgelesen und bereits am vergangenen Sonntag rezensiert habe. Nun kann ich mich über den Sommer ganz meinen eBooks widmen. Des Weiteren habe ich ein paar Kapitel in Half His Age von Jennette McCurdy gehört, dann aber doch öfter die gute Laune vorgezogen, die Anabelle und Marie in den drei letzten Folgen von Interessiert mich (nicht) verströmen.

 

Was ich gesehen habe…

 

Moulin Rouge – Beatrix Theater Utrecht, 01.07.2026

Dieses Musical hatte ich bereits seit Langem auf meiner Liste, besonders nachdem ich eine Aufnahme online mit Aaron Tveit gesehen habe. Mit seinem Jukebox-Charakter war klar, dass es für gute Stimmung sorgen würde und das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen einlädt. Hinzu kommt eine recht simple, aber dennoch mitnehmende Geschichte über Liebe versus finanzielle Sicherheit, nicht nur die eigene, sondern auch das Pflichtgefühl gegenüber anderen. Zugegebenermaßen erlaubten es mir die bekannten Lieder nicht vollkommen, in die Geschichte abzutauchen, und so empfand ich einige Reaktionen als etwas übertrieben oder überhetzt. Alles in allem will das Musical mit seinen grandiosen Nummern und Mashup-Songs über die Dramatik von Liebe und Kunst sprechen. Ich habe es genossen, besonders aufgrund der tollen Stimmen und auch sehr talentierten Tänzer*innen, müsste es aber nicht unbedingt noch einmal sehen.

 

 

Backrooms (2026)

Über diesen Film und das Prinzip dahinter haben Anabelle und Marie in dem oben erwähnten Podcast gesprochen, was mir jedoch ziemlich entfallen war, als dieser Film nun erschien. Ich bin eigentlich kein Fan von Horror oder auch nur Thrillern, wollte mich aber mal wieder daran wagen (Obsession erschien mir dann doch etwas extrem). Auch mehr als eine Woche nach dem Ansehen bin ich mir nicht genau sicher, mit welcher Moral ich aus dieser Geschichte herausgehen soll, habe den Film aber insofern genossen, dass er mich auf meinen metaphorischen Sitzhöckern gehalten hat. Ich habe mich teils gegruselt, teils vergeblich, aber effektiv darauf gewartet, dass etwas passiert. Insofern hat der Regisseur einen grandiosen Job erledigt und uns auf Trab gehalten. Wie viel wir nun in die psychologische Seite der Geschichte interpretieren wollen, bleibt jedem und jeder selbst überlassen.

 

 


Da ich ab kommendem Sonntag im Urlaub bin, hoffe ich, meine Cineville-Karte diese Woche noch ein- oder zweimal nutzen zu können–genug Filme habe ich allemal auf meiner Watchlist. Zugleich ist natürlich auch ein wenig Stress vorhanden, da ich packen und mich mental auf das Verreisen vorbereiten muss. Ich überlege auch, eines meiner gedruckten Bücher noch zu beginnen, glaube aber nicht, dass ich wirklich genug Zeit habe, um Fortschritte zu verzeichnen. Stattdessen werde ich mir wohl mein erstes Sommerbuch auf meinem eReader aussuchen und mich damit in die richtige Stimmung bringen. In zwei Wochen berichte ich euch dann vermutlich bereits von meinem ersten kurzen Urlaub, während ich mich auf den Weg zu meiner zweiten Destination begebe. Bleibt also gespannt!

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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