[Reise] Prag *14.-19.07.2026*

Hallo ihr Buchreisenden,

heute berichte ich euch einmal mehr von einer Reise außerhalb meines Kopfkinos, welches ich so oft dank zahlreicher wunderbarer Geschichten genießen darf. Vor zwei Wochen ging es für mich nach Prag–und zwar nicht allein, sondern mit meiner Studierendenvereinigung (ja, ich bin fertig mit dem Studieren, aber Gemeinschaft bleibt). Am Dienstag sind die anderen alle von Utrecht losgefahren und haben sich mit der Deutschen Bahn rumgeschlagen, während ich noch in der Nähe von Leipzig bei meinen Eltern entspannt habe. Erst gegen 4 ging es für mich los, dann aber auch schnell mit den Problemen. Mein Zug von Leipzig nach Dresden war so verspätet, dass ich schlussendlich meine Reise doch mit der Regionalbahn antrat. Somit verbrachte ich noch mehr Zeit in Zügen, konnte diese aber gut mit einem kürzlich besprochenen Buch verbringen. Anschließend traf ich meine Freund*innen im Zug von Dresden nach Prag, der mit wenig Verspätung seine Destination erreichte. Danach ging es schnell in unser Hostel, um uns für die kommenden Tage genug Schlaf zu lassen–vor allem, da ich bereits gesundheitlich angeschlagen war.

 


Mittwoch, 15.07.

Am Mittwoch genossen wir Frühstück in unserer Unterkunft, bevor wir uns zur Archer’s Island, wohl besser bekannt als die Biberinsel, da uns dort Biberratten erwarteten. Die sehr zutraulichen Tiere herumlaufen und -schwimmen zu sehen, war eine kleine Wohltat für unsere Seelen. Im Anschluss besuchten wir zwei Buchläden und hatten Mittag im Marathon Café, bevor ich mit einer Freundin das National Museum besuchte. Nach einem Abendessen bei Palo Verde ging es zu guter Letzt noch in eine Karaoke-Bar, wo ich dank meines gesundheitlichen Zustandes nur sehr tiefe Stimmen sang.

 

Donnerstag, 16.07.

Der Donnerstag begann mit fantastischen Leckereien bei Krafin und Spaziergängen durch verschiedenste Parkanlagen in der Nähe, aber auch bis zur Innenstadt Prags. Anschließend folgte noch mehr Laufen dank eines Escape the City-Spiels, welches uns an den Wahrzeichen Prags vorbeiführte und zugleich Räte lösen ließ. Ein Eis und Matcha dazwischen durften natürlich auch nicht fehlen. Abendessen genossen wir an diesem Tag bei Střecha mit typisch tschechischer Küche, die aber auch sehr ostdeutscher Küche ähnelt und mich somit wundervoll an Zuhause erinnert hat. Zum Abschluss des Tages ging es zu einem Open Air Film, nämlich Barbie, der in der Gruppe noch unterhaltsamer anzusehen war als beim letzten Mal, dass ich ihn gesehen habe. Zudem bot er auch tolle Konversationsstarter für die Rückfahrt zum Hostel.

 

Freitag, 17.07.

An diesem Tag stand eigentlich eine Wanderung an, doch vertrauten wir dem Wetter nicht ganz und verschoben diese deswegen auf den folgenden Tag. Mit einer kleineren Gruppe ließ ich mich von ein paar Höhenmetern jedoch nicht abbringen und erklomm stattdessen den Hügel zur Prager Burg. Von dort aus hatten wir eine grandiose Aussicht über Prag und machten uns schließlich auch noch zum Aussichtsturm Petřín. Jedoch sollte man bei der Wanderung dorthin bedenken, dass der Aufstieg des Turms zu bezahlen ist. Deswegen entschlossen wir uns dagegen und hatten oben auf dem Hügel selber wenig zu sehen, fanden dann aber ein paar tolle Überblicke während des Abstiegs. Zum Mittag trafen wir die anderen wieder, diesmal bei Loving Hut, einem unglaublich leckeren Buffet. Im Anschluss ging es für ein paar von uns in der Moldau schwimmen, bevor wir uns schlussendlich wieder bei CHUTNEJ zum Abendessen trafen. Einige von uns machten sich danach zum Bouldern auf, was ich ungern verpasst habe, aufgrund meiner angeschlagen Gesundheit jedoch nicht als ratsam empfand. Stattdessen spielte ich ein paar packende Spiele mit ein paar anderen im Hostel.

 

 

Samstag, 18.07.

Unseren letzten Tag verbrachten wir schließlich mit der geplanten Wanderung und einem anschließenden Dip in einem See im Naturreservat Wilde Šárka. Auf dem Weg zum Abendessen bei Dosa Dosa schaffte ich es dann auch noch in den größten Buchladen in Prag, Luxor, mit einer erstaunlichen englischsprachigen Auswahl. Im Anschluss genossen wir den Sonnenuntergang mit ein paar Spielen im Letná Park, bevor es hieß: packen und schlafen vor der Rückreise.

 

 

 

 

 


In diesen fünf Tagen mit meinen Freund*innen hatte ich ungemein viel Spaß, habe aber auch gemerkt, wie wichtig es für mich ist, hin und wieder eine Pause zu machen, besonders wenn ich gesundheitlich angeschlagen bin. Nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl, Prag in vielen wundervollen Details erkundet und dabei noch tolle Gesellschaft gehabt zu haben. Ich bin gespannt auf den nächsten Sommertrip, den meine Studierendenvereinigung organisieren wird.

Wart ihr bereits in Prag und habt Highlights zu teilen?

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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