[Rezension] RAUM 213 – Gefühlvolles Grauen von Amy Crossing

Autor: Amy Crossing
Verlag: Loewe
Reihe: 3/4
Seiten: 176
Kapitel: 18
Ausführung: Klappenbroschur
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-7855-7873-5
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Leseprobe
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Der Klappentext:

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule,
doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen
Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht
überlebt!

Lily ist glücklich, sie versteht sich super mit ihrer
besten Freundin Ava und ist frisch verliebt in den süßen Travis. Dann
taucht Kendra auf der Bildfläche auf. Sie freundet sich mit Ava an,
flirtet unverhohlen mit Travis und drängt Lily zunehmend aus ihrem
eigenen Leben. Oder ist Lily einfach nur eifersüchtig? Als sie eines
Morgens Kendra in den Raum 213 gehen sieht, könnte das ihre Chance sein …
Sie müsste nur die Tür zum verfluchten Raum schließen und wäre Kendra
für immer los. Q
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Die Autorin:

Amy Crossing hat ihre Jugend in Maryland verbracht. Mit 17
Jahren zog ihre Familie überraschend nach England, über die Gründe für
den Umzug bewahrt die Autorin bis heute Stillschweigen. Heute lebt sie
mit ihrer Familie zurückgezogen von der Öffentlichkeit in der Nähe von
New York. Q
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Meine Meinung zum dritten Band der RAUM 213 – Reihe:

Nachdem mir Band 1 richtig gut und Band 2 leider nur noch mittelmäßig gefallen hat, wollte ich natürlich auch so schnell wie möglich den dritten Band lesen. Leider gab es den vierten noch nicht in der Bibliothek, ansonsten hätte ich mir diesen ebenfalls ausgeliehen.

Das Erste, was mir an diesem Folgeband positiv aufgefallen ist, sind die Charaktere aus Band eins und zwei. Zumindest wurden Ethan (siehe Band 1) und die Party von Madison und ihren „Freunden“ (siehe Band 2) erwähnt. Außerdem kamen Madison und Heather in zwei Szenen vor und sprachen sogar mit unserer Protagonistin Lily. Auch Ian, ebenfalls bekannt aus Band 2, bekam einen kleinen Auftritt, worüber ich mich komischerweise ebenfalls gefreut habe. Jedoch frage ich mich immer noch, wer die im Bezug zu RAUM 213 erwähnte Melissa (Seite 11) ist.

Dieses Buch hatte es genau wie der erste Band einfach total in sich. Auch wenn dieses Band nicht durch Grusel einem Thriller ähnelt, sondern eher durch den starken Identitätsverlust, den Lily nach und nach ertragen muss. Ich hatte wirklich sehr oft beim Lesen dieses Buches Tränen in den Augen, weil das ganze Geschehen einfach so irreal und doch gleichzeitig so plausibel und authentisch wirkt. Es ist sau hart, wenn dir plötzlich keiner deiner Freunde mehr glaubt und du immer weiter aus deinem eigenen Leben verdrängt wirst. Andererseits verstehe ich, dass es ebenfalls unglaublich hart ist, Lily in diesen Momenten zu glauben, wenn doch alles dagegen spricht.

Kendra ist ein ganz besonderer „Bösewicht“ und gleichzeitig doch wie viele andere. Um nicht zu viel zu spoilern, möchte ich nur sagen, dass mir recht schnell klar wurde, warum Kendra es gerade auf Lily abgesehen hatte. Immerhin wurde einem das Ganze geradezu unter die Nase gerieben.
Ein weiterer doch sehr wichtiger Charakter war Travis (toller Name!), Lilys Freund, der sich jedoch auch einige Male, so süß er auch ist, völlig daneben benimmt.

Der große Showdown findet wieder einmal, wie wir es bereits aus Band 1 kennen, in der Eerie High statt, was ich jedoch passender fand als in Band 2, immerhin wurde die Buchreihe ja nicht umsonst nach diesem einen Raum in dieser einen Schule benannt.

Fazit: Dieses Buch kann den Leser auf eine ganz andere Art von Thriller aufmerksam machen. Dieses Mal geht es nicht um körperliche Drohungen oder die Gefahr zu sterben, auch wenn es später doch imer mehr dazu kommt, sondern um die Angst, seine eigene Identität zu verlieren, was in meinen Augen teilweise härter ist. Denn Lily darf dabei zusehen, wie ihr Leben weitergeht, nur eben ohne sie. Auch wenn schnell klar war, warum Kendra hinter Lily her war, verlor das Buch doch nicht an Spannung. Fast so gut wie der erste Band, jedoch konnte man hier leider nicht von „Spannung bis zur allerletzten Seite“ sprechen, was ich im ersten Band so wahnsinnig geliebt habe.

Liebe Grüße, eure Sophia

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