[Filmreview] Captain America – Trilogie

 

Captain America: The First Avenger

Diesen Film habe ich zum allerersten Mal nach dem zweiten dieser Trilogie geguckt und sehr genossen, auch wenn ich einige Special Effects wie das Gesicht von Schmidt nicht als sonderlich gut empfand. Da entgegen steht jedoch die grandiose Darstellung des noch schlacksigen Steve Rogers, der am Anfang bis auf das Gesicht rein gar nichts mit Chris Evans teilt. Doch nachdem der junge Steve den Zuschauern und auch den führenden Personen der US – Forschungseinheit während des zweiten Weltkrieges von seinem großartigen Charakter überzeugt hat, passte sich auch sein Äußeres dem uns bekannten Bild von Chris Evans an. Ebenfalls mit seinem Aussehen und seinem Charakter konnte mich James „Bucky“ Barnes, Steves bester Freund. Er sorgte auch in diesem Teil für die emotionalsten Szene, genau wie Penny Carter, die jetzt ja sogar ihre eigene Serie bekommen hat. Dieser Auftakt ist voller Action, aber auch einiger toller Wendungen. Selbstverständlich muss man wie bei jedem MARVEl – Film mit zwar packenden, aber auch ein wenig übersteigerten Kampfszenen rechnen. Hier finde ich jedoch das Setting sehr gut und konnte daher wirklich wundervoll versinken.

Captain America: The Return of the First Avenger/ Winter Soldier

Dieser zweite Teil ist noch um so einiges emotionaler als der erste. Auch wenn die Handlung nun in einer völlig anderen Zeit spielt, bleiben Konstanten wie Steve, Peggy Carter und auch – kleiner Spoiler – Bucky vorhanden. Hinzu kommen tolle Sidekicks wie Black Widow und Sam a.k.a. Falcon, dessen wachsende Freundschaft zu Steve mich leicht wehmütig werden lässt, da Steves Beziehung zu seinem ehemals besten Freund nun eben ziemlich auf der Kippe steht. Doch Sam ist einfach ein grandioser Charakter, der mich immer wieder zum Lachen bringt, ebenso Steve und Natasha im Duo! Einfach toll! Außerdem waren die Kampf- und Actionszenen mal wieder grandios und packend! Aber der größte Pluspunkt dieser Filme ist und bleibt… Sebastian Stan! Seine Performance ist meiner Meinung nach grandios, immerhin spielt er in den beiden Filmen zwei vollkommen verschiedene Persönlichkeiten. Dieses Spektakel wiederholt sich auch im dritten Film wieder.

Captain America: Civil War

Das Finale der Trilogie sticht noch einmal ganz besonders hervor, denn während wir im zweiten Film bereits Black Widow als Teil der Avengers begrüßen durften, wird uns nun fast das ganze Menü aufgetischt. Iron Man, Hawkeye, Scarlett Witch, Vision, und und und. Es scheint beinahe so, als würde es in seinem eigenen Film nicht mehr länger um Captain America gehen. Doch wie bereits in den ersten beiden Teilen der Trilogie bleiben Konstanten bestehen: Cap, selbst verständlich, aber auch Peggy, wenn sie auch nur noch Steves Handlungen bestimmt, statt diesem auch physischen Beistand zu leisten, und selbstverständlich Bucky, wie könnte es auch anders sein. Nur dass dieser mittlerweile einen Zustand zwischen dem reinen Menschen, dem besten Freund Bucky und seiner gehirnmanipulierten Ausgabe des Winter Soldiers erreicht hat. Wir dürfen beide erleben, was den Konflikt in diesem Film nur noch befeuert. Sebastian Stan konnte mich mal wieder auf ganzer Linie überzeugen, jedoch auch Chris Evans, der im unerbittlichen Kampf mit Robert Downey Jnr. auftritt. Dieses Finale ist tatsächlich ein Spektakel, dass mich mitgerissen hat – und dass in allen Minuten der zweieinhalb Stunden. Vermutlich kann dieses Aufgebäre von grandiosen Charakteren nur noch im in diesem Jahr erscheinenden Infinity War überboten werden.

PS: Ist es nicht unheimlich cool, dass so viele Szenen dieses grandiosen Filmes in Deutschland gedreht wurden?

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Die Captain America – Trilogie erzählt meiner Meinung nach nicht die Geschichte eines Mannes, der dank eines Experimentes die benötigte Kraft bekommt, um seinem großen Herzen zu guten Taten zu verhelfen, sondern auch die Geschichte einer Freundschaft, die diesem Mann alles bedeutet. Wirklich alles. Steve und Bucky durchleben gemeinsam so viel und doch verschieben sich Steves Prinzipien kein einziges Mal. Er weiß, dass sein bester Freund ein verdammt guter Mensch mit einem riesigen Herzen und ohne auch nur den winzigsten Funken und Wille, andere zu verletzen, ist. Und das Iron Man Cap diesbezüglich nicht vertrauen kann, hat mir das Herz gebrochen. Aber gleichzeitig wurde es von der offenbarten Aufopferungsbereitschaft von James Buchanan Barnes und Steve Rogers füreinander Stück für Stück wieder geheilt.Liebe Grüße, eure Sophia!

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