[Filmreview] Fitzek, Disney und das Ende meines MARVEL – Marathons

Das Joshua – Profil (2018)

Um ehrlich zu sein, habe ich noch kein einziges Sebastian Fitzek – Buch gelesen, doch diese Verfilmung wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen. Und auch wenn ich überhaupt kein Fan von Krimis oder gar Thrillern bin, hatte der Film durchaus etwas. Das Etwas war meiner Meinung nach jedoch größtenteils der kleine Gastauftritt das Autors selber, der in der Verfilmung seines Buches einen Buchverkäufer spielt, der dem Protaginisten (ebenfalls Autor) Tipps gibt, bei denen man sich fragt, ob Fitzek sie selber vielleicht schon mal zu hören bekommen hat. Der Film und die Handlung an sich waren relativ spannend, wenn auch verwirrend, was ja wohl aber gewollt ist. Weiterhin gibt es nur zum Ende hin wirklich unerwartete Wendungen, die doch ein wenig zum Nachdenken anregen. Vermutlich geht die Story im Buch noch bedeutend tiefer, aber für eine deutsche Verfilmung mit nur 100 Minuten hat er mich doch gut „unterhalten“.

 

 

Hercules (1997)

Es ist lange her, seit ich einen Disney – Film gesehen habe. Vermutlich habe ich zumindest jeden der alten Filme einmal gesehen, diesen hier ebenso. Aber nach all den Jahren konnte ich mich kaum noch erinnern. Dafür hat er mich aber mal wieder sehr gut unterhalten – wie Disney – Filme doch immer – und die Musik ist einfach herrlich! Vor allem „Ich will keinen Mann“ oder (vor allem die originale Version von) „Ich werd’s noch beweisen“ (Go the Distance) liebe ich! Außerdem gefällt es mir, dass Hercules wirklich kein Macho ist, auch wenn er es versucht zu sein. Stattdessen macht ihm Meg, seine Angebetete, den Gar aus, während er total schüchtern und verspielt ist. Nach diesem Film will ich unbedingt wieder mehr Disney – Filme sehen!

 

Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Bei diesem Film habe ich es lange bereut, nicht ins Kino gegangen zu sein, da ich ihn dadurch erst nach einigen Monaten nach Erscheinung sehen konnte. Nun, da ich ihn gesehen habe, muss ich sagen, dass er ziemlich aus der Reihe fällt. Meiner Meinung nach hat er keinerlei Ähnlichkeit mit den bisherigen Thor – Filmen. Viel mehr empfand ich ihn als Parodie, wenn das auch möglicherweise etwas böse klingt. Aber bereits die Anfangsszene hat mich ein wenig die Stirn runzeln lassen. Auch die ganze Szenerie hat mich viel mehr an die Guardians of the Galaxy erinnert, die ja sowieso für ihre Absurdität bekannt sind. Jedoch hat mir gefallen, dass wirklich sehr viele Helden einen Auftritt bekommen haben: Loki, Hulk und sogar Doctor Strange sind vertreten, wenn letzterer meiner Meinung nach auch nicht wirklich eine Rolle verkörpert. Genauso wenig hat mir Odins Rolle gefallen, der sich einfach geschlagen gibt, was nicht sonderlich typisch für ihn erscheint. Insgesamt hat mich so einiges an diesem Film gestört, andererseits hat er mich gut unterhalten und darauf kommt es wohl am meisten an.

 

 

Seid ihr Disney – oder doch eher Marvel – Fan? Oder vielleicht sogar beides wie ich irgendwie? Das würde mich wirklich wahnsinnig interessieren!
Liebe Grüße, eure Sophia

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