[Rezension] Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen von Jennifer E. Smith

Clare und Aidan haben noch eine gemeinsame Nacht, in der sie eine Entscheidung über ihre Zukunft treffen müssen. Am nächsten Tag werden sie an verschiedenen Enden des Landes studieren und sich vielleicht nur aller drei oder vier Monate sehen können. Sollen sie also zusammen bleiben und sich vielleicht mit der Zeit auseinander leben oder ihre Beziehung mit einem Mal beenden und stattdessen Freunde bleiben? Trennen sie sich nach diesen wenigen Stunden nur für kurze Zeit oder für immer?

Jennifer E. Smith, HarperCollins
304 Seiten, TB mit Klappenbroschur
14,99€, ISBN 9783959671682

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Jennifer E. Smith

hat in Schottland an der St. Andrews Universität studiert und ihren Master in kreativem Schreiben gemacht. Bisher sind in ihre Jugendbücher in 35 Sprachen übersetzt worden. Derzeit lebt und schreibt sie in New York City. Q

 

Meine Meinung

Diese Idee, die Geschichte größtenteils in zehn Stunden abspielen und die Protagonisten sich dabei mit vielen möglichen Veränderungen auseinander setzen zu lassen, hat mich sofort gepackt, auch wenn mich die vielen Leserstimmen zu der Autorin schlussendlich überzeugt haben, dieses Buch tatsächlich anzufragen. Und dann ging alles ziemlich schnell – nachdem ich das Buch nach Wochen mal angefangen habe -, denn dieser kurze Roman lässt sich schnell und flüssig lesen und schließt am Ende mit sehr emotionalen Szenen.

 

„[…] Dann gehen wir in unsere Kurse – du fortgeschrittene Theorie von irgendetwas und ich zu einem Einführungskurs für Sport – Trottel -, und hinterher hängen wir zusammen auf dem Campus ab, ich werde Gitarre spielen …“
– Aidan, S.58

 

Trotz der sehr kurzen erzählten Zeit erleben unsere Protagonisten unheimlich viel. Sie verabschieden sich rundum von ihrer Heimatstadt und ihren Bewohnern, trennen sich schlussendlich nicht nur von ihrer Familie, sondern auch von Freunden und Schulkameraden, die sie vielleicht nie wieder sehen. Ich, die sich gerade an einer ganz ähnlichen Stelle im Leben befindet, konnte mich wahnsinnig gut in Clare und Aidan hinein versetzen, jedoch denke ich, dass das auch anderen, Jüngeren wie auch Älteren, nicht sonderlich schwer fallen sollte. Zu loben finde ich in diesem Buch vor allem die Freundschaft zwischen Aidan, Scotty, Stella und Clare, die mich von allen angesprochenen Themen am meisten berühren konnte.

 

Vielleicht war es wie bei ihren Eltern ein Fehler, und sie beide müssen sich jetzt aufmachen, um die wahre Liebe zu finden.
– S.129

 

Das ganze Buch wird aus der Sicht der Protagonisten geschrieben, sodass wir von allen Emotionen wahrnehmen können, welche mich jedoch seitens der Protagonistin etwas angestrengt haben. Sie scheint von Anfang an eine feste Einstellung zum Ausgang dieser Nacht zu haben, die sich genau entgegen dem ihres Noch – Freundes richtet, was oftmals zu Auseinandersetzungen führt. Auch erfahren sie beide selbst nach zwei Jahren Beziehung in diesen Stunden vieles Neues übereinander, was ich gerne mit verfolgt habe.

 

Fazit:

Ein kurzer, aber dennoch berührender Roman für wenige unterhaltsame Stunden, in dem mich vor allem die Freundschaft zwischen den vier auftretenden und handelnden Jugendlichen berühren konnte.

 

 

Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Verlag.

Liebe Grüße, eure Sophia!

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