[Filmreview] Mamma Mia – Here we go again

Die Geschichte geht weiter – oder wiederholt sich? In diesem zweiten Mamma Mia – Film erleben wir nicht nur, wie Sophies Leben nach dem Tod ihrer Mutter aussieht, sondern auch erstmals, wie das Leben ihrer Mutter vor der Geburt Sophies ausgesehen hat – die nur allzu bekannte und den ersten Teil prägende Geschichte von Donnas Reise nach Griechenland, die damit endet, dass sie sich schwanger und ohne eine Ahnung, wer der Vater ist, auf einer kleinen Insel zurück bleibt, endlich auch in Bildern.

 

Besetzung:

 

Bewertungen: 7,3/10 bei iMDb, 6,3/10 MoviePilot Community, 3,6/5 Filmstarts – User

 

Meine Meinung

Nachdem ich im ersten Mamma Mia – Film wirklich jedes Lied kannte und mitsingen kann, fiel mir dieses Mal sofort auf, das dies nicht der Fall sein wird. Bereits das erste Lied „When I kissed the teacher“ war mir unbekannt, strahlte aber genau das aus, was man sich von einer jungen Donna erwartet hatte: Lebensfreude und Eigenständigkeit, sowie ein wenig Chaos und ein riesiges Herz, das nur dafür schlägt, sich zu verlieben – und zu leiden. Auch ist dieses Lied im Gegensatz zu vielen anderen aus dieser zweiten Verfilmung lustig und lebensfroh, nicht emotional und zu Tränen rührend. Daher hatte „Mamma Mia – Here we go again“ eine völlig andere Atmosphäre als sein Vorgänger, denn der Verlust Donnas saß den meisten noch tief in den Knochen, sowie der Liebeskummer schon bald der jungen Donna im Herzen.

 

Die Besetzung der jungen Charaktere, sowie der noch älteren Generation aus Chers Charakter Ruby Sheridan und Andy Garcías Fernando ist fantastisch gewählt wurden. Neben Lily James konnte mich diesbezüglich vor allem Jeremy Irvine überzeugen. Aber auch Hugh Skinner, der junge Harry, und Josh Dillan, der junge Bill, sollte man im Auge behalten. Sie haben nicht nur grandiose Stimmen, sondern auch die jüngeren Versionen von bereits gegebenen und allzu gut bekannten Charakteren passend verkörpert. Auch wenn es viele kleinere Veränderungen in der Handlung der jungen Donna gibt, hat die Geschichte mir auf diese Weise sehr gut gefallen, denn so konnten sich die Beziehungen zwischen ihr und jedem der drei Männer entfalten, sodass die Trennung auch für die Zuschauer schwer wiegt.

 

Dennoch muss ich sagen, dass ich kein einziges Mal Tränen in die Augen hatte, wenn ich auch oft gerührt war und selbstverständlich viel gelacht habe. Viele Beziehungen, selbst noch im „Hier und Jetzt“, sorgen für Drama und Herzschmerz, überdecken jedoch zugleich nicht die gute Laune und Urlaubsstimmung, die der Film versprüht. Daher kann ich ihn nur jedem ans Herz legen, der auf eine musikalische Komödie mit einigen emotionalen Szenen steht.

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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