[Filmreview] Buchverfilmungen ohne Buchvorlage

Falls es der Titel noch nicht ganz klar macht: Die folgenden Filme habe ich gesehen und auch geliebt, ohne die dazugehörige Buchvorlage zu kennen. Daher vergleiche ich hier nicht Buch und Film, sondern kann euch nur sagen, wie mir der Film an sich – ohne jegliches Vorwissen – gefallen hat.

Blood and Chocolate (2007)

Diesen Film habe ich bereis vor einigen Jahren entdeckt und zweimal gesehen gehabt, doch nun hatte ich erneut Lust auf diesen wundervollen Romantasy – Streifen. Die Geschichte von Vivien hat mich immer wieder begeistern und mitreißen können, doch erstmals habe ich nun auch realisiert, dass Hugh Dancy ihren Verehrer spielt. Doch nicht nur Vivien und Aiden sind toll, sondern auch Rafe und Gabriel, die zwar die Antagonisten darstellen, jedoch ebenfalls unheimlich authentisch erscheinen, sodass man sie nicht nur als böse betrachten kann. Hingegen liebe ich die beiden genauso sehr wie unsere Hauptcharaktere. Lange habe ich daher mit mir gerungen, ob ich die Buchvorlage nicht auch einmal probieren sollte, doch diese dreht sich rund um eine 17 – jährige Vivien, die noch zur High School geht, weswegen ich mich bisher darum gedrückt habe. Mal sehen, was die Zukunft noch bringt.

 

Vielleicht lieber morgen (2012)

Sowie Buch, als auch der Film haben mich bereits seit langer Zeit interessiert, doch es brauchte tatsächlich eine sechsstündige Busfahrt nach München, um ihn endlich einmal anzugehen. Die BEsetzung ist umwerfend, sowie brilliant. Emma Watson, Logan Lerman, Dylan McDermott, Nina Dobrev und Paul Rudd sind mittlerweile nur allzu bekannte Gesichter auf der großen Leinwand und im Fernsehen, doch auch Ezra Miller, Kate Walsh und Mae Whitman haben mich bereits in einigen Rollen von sich überzeugen können – genauso hier in diesem zum Nachdenken anregenden Film fürs Herz. Nicht nur mit Charlie als Buchliebhaber und Musterschüler konnte ich mich gut identifizieren, sondern auch mit seinen neugefundenen Freunden, die mich einfach über alle Maßen in diesen eineinhalb Stunden unterhalten und mitreißen konnten. Ein toller Film, der bei mir die Lust auf die Buchvorlage weckt.

 

 

Slam (2016)

Mein erster Film in italienischer Sprache, den ich leider einen Tag nach meiner Romreise, nicht einen davor gesehen habe. Dennoch war es schön, mir nun nur noch mehr bekannte Schauplätze zu sehen. Dieses Buch habe ich tatsächlich noch im Regal stehen und werde es nach dieser mitreißenden, wenn auch etwas schrägen Verfilmung lesen. Die Geschichte ist schön, wirft aber auch so einige Fragen auf. Zum Beispiel finde ich den Klappentext nicht sonderlich zutreffend, da dieser nicht wirklich erfüllt wurde, wie ich es empfinde. Dennoch konnte mich der Film berühren und für eineinhalb Stunden begeistern. Bis auf das Ende kann ich auch wirklich nichts aussetzen, aber das musst ihr wohl selber sehen.

 

Alle drei Filme konnten mich auf ihre Art begeistern, zum Lachen, aber auch Weinen bringen. Ich kann sie alle nur empfehlen und euch ans Herz legen, denn sie werden sicher auch euch auf ihre ganz besondere Weise berühren können.

 

Liebe Grüße, eure Sophia!

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