[Rezension] Dare to love: Liebe nicht ausgeschlossen von Carly Phillips

Alex und Ella haben eine komplizierte Vorgeschichte, denn in einer schicksalhaften Nacht vor vielen, vielen Jahren hat sich Ella in das Bett des Bruders ihrer besten Freundin geschlichen und sich von ihm entjungfern lassen. Als er sie daraufhin abweist und sich von ihr abwendet, zerbrecht für das junge Ding eine Welt, die sich auch Jahre später nicht mehr so einfach zusammen setzen lässt, als Alex bemerkt, dass ihn nach all den Jahren mehr zu der sexy und doch verunsicherten Frau hinzieht als deren Körper.

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Carly Phillips

hat über 50 zeitgenössische, sexy Liebesromane geschrieben, mit heißen Männern, starken Frauen und den emotional fesselnden Geschichten, die ihre Leser inzwischen erwarten und lieben. Carly ist glücklich verheiratet mit ihrer Collegeliebe, hat zwei fast erwachsene Töchter und drei verrückte Hunde, die auf ihrer Facebook Fan Page und ihrer Website zu bewundern sind. Carly liebt die sozialen Medien und kommuniziert ständig mit ihren Lesern. Q

 


 

Meine Meinung

Bereits nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass mich dieses Buch enttäuschen wurden. Die beiden Protagonisten waren viel zu zwiegespalten zwischen ihrem Willen, den anderen zu schonen, sich dessen Bedürfnissen zu beugen und sich selbst zu schützen, andererseits denken sie wirklich immer nur an das Eine. Ich war nach ein paar wirklich guten Bänden von diesem hier wirklich nicht sonderlich begeistert. Tyler ist der erste Dare, der sich zu meinem ganzen Stolz ihrem Vater entgegen stellt, weswegen er eine ganz besondere Position in meiner Skala der Dare – Geschwister bekommt, dahingegen fand ich Ella etwas anstrengend. Ich konnte sie an sich und auch ihre Gedankegänge sehr gut nachvollziehen, doch zumeist hat sie sich unnötig viele Gedanken gemacht, die allem, was Tyler gesagt und getan hat, widersprochen haben. Doch auch Tyler selber benimmt sich zum Großteil seihr entgegen seiner eigenen Gedanken und Worte. Sie reden viel mehr aneinander vorbei als miteinander, wiederholen unsinnig oft bestimmte Details und werden doch nicht tiefgründig genug, ob in Gedanken oder in Worten – das ging mir mit der Zeit etwas auf die Nerven.

 

Tyler Dare bemüht sich wirklich sehr, seiner Geliebten und Verehrten jede Art von Zuneigung und Liebe entgegen zu bringen, scheitert aber immer wieder daran, sich von ihrem Körper ablenken zu lassen. Seine Gedanken sind viel zu oberflächlich gehalten und erreichen keine überzeugende Tiefe, wenn es darauf ankommt. Weder die romantischen Elemente, noch die, die einen packen und schon ein wenig krimiartig anmuten. Vermeintlich mitreißende und überraschende Wendungen sind mehr als vorhersehbar, lassen die Leser eher enttäuscht als ergriffen zurück. Einzig der Epilog hat mich noch einmal ein wenig packen können, denn es bringt einen vollkommen neuen Charakter ins Spiel, der vielleicht auch eine eigenen Reihe mit seinen Junggesellenfreunden bekommen könnte. Ich bin, auch wenn Carly Phillips unter keinen Umständen zu meinen liebsten Autorinnen gehört, gespannt, was man noch von ihr hören und lesen wird.

 

Fazit:

Bis auf den ersten Band der Reihe habe ich nun alle gelesen und nur wenige als wirklich gut empfunden. Wie auch die meisten anderen hatte dieser Schwächen, sogar ziemlich große Schwächen, sodass dieser neunte Band für mich kein rundum, nicht mal ein zum Großteil gelungener Abschluss dieser Reihe ist.

 

Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Heyne Verlag und das Bloggerportal.

Liebe Grüße, eure Sophia

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