[Filmreview] Weihnachten

Alleine am Heiligabend oder in guter Gesellschaft und auf der Suche nach einem unterhaltsamen oder emotionalen Film für den Tag oder Abend? Hier erfahrt ihr meine Tipps und meine bescheidene Meinung zu dem folgenden Klassiker:

    

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Man liebt es oder man hasst es – so dachte ich. Tatsächlich habe ich nun, nachdem ich diesen sicherlich nur allzu bekannten Film endlich einmal gesehen habe, nicht wirklich eine Meinung dazu. Ich fühlte mich zwar gut unterhalten, jedoch eher auf ironische Weise. Viel zu oft habe ich wirklich nicht glauben können, wie absurd der Film zum Teil wirkte. Zwar ist das zum Großteil dem Entstehungsjahr zu verschulden, andererseits aber auch den Abweichungen vom originalen Märchen, die mich etwas verwundert haben. Ich kann verstehen, dass durchaus viele den Darsteller des Prinzen sehr attraktiv finden, empfinde es aber nicht ebenso. Aschenbrödel ist tatsächlich ziemlich hübsch und hat es auch faustdick hinter den Ohren. Das war leider für mich der einzige Lichtblick neben den schönen Drehorten und die doch sehr winterlich – schöne Landschaft.

Ich hoffe, dass ich jetzt keinem auf die Schleppe getreten bin, denn ich weiß nur allzu gut, dass dieser Film von unheimlich vielen Menschen – vor allem bei Frauen – sehr viel bedeutet und sie ihn jedes Jahr aufs Neue, zum Teil mehrfach, ansehen. Daher möchte ich diesem Film nicht absprechen, viele Zuschauer begeistert zu haben und es auch heute sicher noch zu tun, auch wenn dies gewiss nicht an dem grandiosen Dialogen oder spannenden Wendungen liegt.

   

Meine Weihnachtsfilmempfehlungen:

Dieses Jahr habe ich tatsächlich noch nicht viele Weihnachtsfilme geschaut, da es mich in diesem Dezember mehr zu Doctor Who und den dazugehörigen Weihnachtsfolgen gezogen hat. Welchen Film ich aber auf jeden Fall noch einmal sehen wollte, ist Merry Christmas. Dieser Film ist nicht nur berührend, sondern auch historisch bedingt und auch sehr gut nachgestellt. Im ersten Weltkrieg angelegt, erzählt er die Geschichte des Weihnachtsabends, an dem die drei verfeindeten Lager der Schotten, Franzosen und Deutschen ihre Waffen niederlegen und gemeinsam singen, Fußball spielen und sich als Menschen betrachten, nicht als Feinde. Berührend von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Ein weiterer Film, der um die Weihnachtszeit spielt, tatsächlich sogar zwei Weihnachtsabende in zwei aufeinander folgenden Jahren verbindet, und damit wohl als Weihnachtsfilm etikettiert werden kann, ist Rent. Für alle Liebhaber von Musikfilmen oder gar Musicals, ist dieser Film, der am Ende der 80er Jahre spielt, wohl ein Muss. Die Geschichte erzählt von Mark, Roger, Mimi, Collins, Maureen, Joanne und Angel, die nicht viel mehr haben als Träume und Talente, doch auch diese scheinen ihn nicht immer weiter zu helfen. Sie leben in New York, doch haben nicht viel mehr als ihr Leben – und ihre Freunde. Dieser Film macht mir immer wieder bewusst, für was wir leben und was wirklich im Leben zählt. Daher eine absolute Empfehlung um die Weihnachtszeit.

Wie ihr euch mittlerweile sicher denken könnt, bin ich kein großer Fan von Weihnachtskomödien, schaue mir aber hin und wieder auch gerne Klassiker wie Der Grinch oder Kevin – allein zuhaus an. Wenn ich jedoch eine romantische Komödie empfehlen müsste, dann würde ich wohl auf A Christmas Prince verweisen, denn diesen Film mit Rose McIver habe ich wirklich sehr genossen, musste immer wieder mal schmunzeln oder gar lachen und mir sogar ein paar Tränen verkneifen. Es ist kein reiner Liebesfilm, hat sogar auch ein wenig politische Züge und ist auch sonst nicht nur auf die sich anbahnende Liebesbeziehung konzentriert.

     

Das waren meine Empfehlungen für euch an diesem Heiligen Abend.
Jetzt bleibt mir nur noch, euch allen Frohe Weihnachten und erholsame Feiertage zu wünschen!

Liebe Grüße, eure Sophia

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