[Rezension] Eliminiert von Teri Terry

Shay hat den Verursacher der tödlichen Epidemie gefunden. Doch um Dr. 1 endgültig das Handwerk zu legen, muss sie mehr über seinen Plan erfahren. Zum Schein schließt sie sich seinen Anhängern an – und riskiert damit, den einzigen Menschen zu verlieren, der ihr wichtig ist. Ihre große Liebe Kai weiß nichts von Shays wahren Motiven und hält sie für eine Verräterin. Shay ist hin- und hergerissen: Sie braucht Kai an ihrer Seite, um Dr. 1 zu stoppen, doch gleichzeitig will sie ihn um jeden Preis beschützen. Denn im großen Plan von Dr. 1 gibt es keinen Platz für immune Menschen wie Kai …

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Teri Terry

Beobachterin, Reisende und Geschichtenerzählerin: Schon als Kind und bis heute bleibt Teri Terry nie lange an einem Ort. Sie lebte bereits in Frankreich, Kanada, Australien und England, da ihr Vater bei der Airforce tätig war. Durch die vielen Umzüge wurde Terry mehr und mehr zum Außenseiter und Beobachter. Sie interessiert sie v.a. für Menschen, die sich, wie sie, in eine fremde Umgebung einleben müssen. Sie studierte Mikrobiologie und Recht und war auch als Anwältin tätig. Anschließend zog sie nach Australien und wurde Optikerin. Nach ein paar Jahren dort, zog sie zurück nach Großbritannien. Nach verschiedenen Jobs in Schulen, Bibliotheken oder Büros, widmete sie sich ab 2004 ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben. Der erste Band ihrer „Gelöscht“ Trilogie schaffte es auf die Bestsellerlisten und wurde in neun Sprachen übersetzt. Q

Meine Meinung

Bei diesem dritten und finalen Band der Trilogie fiel mir der Einstieg etwas schwerer als erwartet. Ich brauchte zwar nicht sehr lange, um mich an den Grundriss der Geschehnisse zu erinnern, jedoch kann ich jetzt immer noch nicht wieder ins Detail des zweiten Bandes gehen, er mir fast vollständig aus dem Gedächtnis verloren gegangen zu sein scheint. Dennoch konnte ich dieses Finale nach einer gewissen Zeit noch sehr genießen. Der Abschluss dieser Reihe hat mich doch noch mitreißen können, wenn auch nicht übermäßig umgehauen. Ich habe das Wiedersehen mit Shay, Kai und Callie sehr genossen, auch wenn es mir im Nachhinein wieder recht schnell im Gedächtnis verloren gegangen ist. Ich hätte ein wenig mehr von diesem Finale erwartet, war aber doch zum Ende hin berührt wurden von den Wendungen der Geschichte und der Entwicklungen der Charaktere. Das letzte Kapitel war mir persönlich etwas zu hoch gegriffen, beinahe kryptisch für nicht sonderlich Physik Belesene.

Viele Fragen, die man sich im Laufe der Handlung gestellt haben, wurden in diesem Band endlich beantwortet. Mehr und mehr schien sich der Kreis zu schließen – bis hin zu Xanders Zitaten vor jedem Abschnitt des Buches. Nun lernt man diesen Charakter weiter kennen, der so eine große Bedeutung für den gesamten Plot der Geschichte hat, lange jedoch nur ein blinder Fleck war. Während man mehr von Xander und dem Multiversum erfahren durfte, fehlte mir Kai am Anfang, kam jedoch dann in einem ganz eigenen Teil zur Geltung. Man hat lange Zeit abwechselnd die Handlungen rund um Shae und dann um Kai verfolgt, bevor sie sich schlussendlich – wie könnte es auch anders sein – wieder begegnet sind. Doch dieses Mal kommen zwei weitere Erzählperspektiven hinzu: Freja und Lara. Beide fand ich interessant, aber nicht ganz so handlungstragend wie die bereits gegebenen.

 

Fazit:

Sowohl der Anfang als auch das sehr aktionsgeladene und vielschichtige Ende haben mir ein wenig Schwierigkeiten gemacht, was vermutlich vor allem der etwas zu großen Distanz zum zweiten Band zu verschulden ist. Dennoch finde ich diesen Abschluss äußerst gelungen, wobei die zum Ende hin auftretenden Wendungen mich wirklich umgehauen haben.

Herzlichen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Coppenrath Verlag!

Liebe Grüße, eure Sophia

 

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