[Rezension] Cruelty – Ab jetzt kämpfst du allein von Scott Bergstrom

Vor zehn Jahren wurde Gwens Mutter ermordet, nur ihren Vater hat sie noch. Doch kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent – und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren?
Als die Ermittlungen eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen erkennt: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie! Q (Werbung)

 

Scott Bergstrom

arbeitete jahrelang als Texter und Creative Director in einer der größten und renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte Print-, Fernseh- und Onlinekampagnen für namhafte Firmen wie Ford, Boeing, Chase sowie für das Auswärtige Amt der USA.
Bergstroms Essays und Artikel über Architektur und urbanes Leben wurden in den USA und Europa breit publiziert. Sein Interesse gilt besonders den vernachlässigten Gegenden beliebter Touristenmetropolen – die er in «Cruelty» düster und anschaulich beschreibt.
Sein Debüt «Cruelty» verkaufte sich in 20 Länder und wird in Hollywood von Jerry Bruckheimer verfilmt. Q

 

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit von einer Bloggerfreundin geschenkt bekommen, die mit diesem Rezensionsexemplar im Nachhinein nicht viel anfangen konnte, dennoch habe ich es erst in Angriff genommen, als ich mein Spotify Premium Abo abgeschlossen und das Hörbuch dort wieder entdeckt habe. Und dann hat es auch gar nicht lange gedauert, bis ich es angefangen und durch gehört habe. Gwens Leben verändert sich mit einem Schlag, das ist zwar nicht sonderlich ungewöhnlich für einen Roman mit einer jugendlichen Protagonistin, dennoch hat mich diese Art der plötzlichen Umstellung mitgerissen.

Schnell kommt man hinter die Vorgänge, die dafür verantwortlich sind, hinterfragt Gwens Vater und leidet und fiebert mit ihr mit. Die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf und Gwen steht unerwartet schnell auf eigenen Beinen, wenn sie auch zuerst Unterstützung von einer durchaus coolen Mentorin bekommt. Doch sobald Gwen auf ihren eigenen Beinen steht, habe ich sie für ihren Mut und ihre Stärke bewundert. Dabei hatte ich auch nicht das Gefühl, dass der Autor mir versucht, eine krasse und möglichst abgefahrene Geschichte zu erzählen, sondern eine durchaus auf wahren Begebenheiten und Erfahrungen Basierende. Die Story war echt, dennoch spannend und hat bei mir hin und wieder sogar für Herzklopfen gesorgt, wenn auch der Teil, der in ihr einer Liebesbeziehung am nächsten gekommen ist, keineswegs vorwiegend war und damit einen wundervollen Beigeschmack, sich aber nicht zu sehr aufgedrängt hat.

 

Fazit:

Eine durchaus gelungene und packende Geschichte, über eine Jugendliche, die für diejenigen kämpft und Risiken eingeht, die sie liebt, und dabei auch noch über sich selbst hinaus wächst. Dabei ist nicht wie gewohnt ein Love Interest im Fokus, sondern allein die Entwicklung und die Abenteuer unserer Protagonistin Gwen.

Liebe Grüße, eure Sophia

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