[Rezension] Mordsmäßig kaltgemacht von Saskia Louis

Louisa Manu gibt sich redlich Mühe damit, ein langweiliges, ruhiges Leben zu führen -versagt jedoch auf ganzer Länge. Aber das ist ganz bestimmt nicht ihre Schuld!
Sie hätte gerne ein romantisches Date mit einem tollen Mann. Stattdessen segnet ihr Lieblingsmitglied der Kölner Eishockeymannschaft vor ihren Augen das Zeitliche. Sie nimmt sich fest vor, sich diesmal aus den polizeilichen Ermittlungen rauszuhalten. Stattdessen bietet ihr eine örtliche Zeitung kostenlose Publicity an, wenn sie ebendies nicht tut. Was bleibt ihr da schon anderes übrig, als sich erneut auf Verbrecherjagd zu begeben?
Kommissar Rispo setzt wieder einmal alles daran, sie an ihrem Vorhaben zu hindern … bis er plötzlich selbst ihre Hilfe braucht. Q (Werbung)

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Saskia Louis

lernte durch ihre älteren Brüder bereits früh, dass es sich gegen körperlich Stärkere meistens nur lohnt, mit Worten zu kämpfen. Auch wenn eine gut gesetzte Faust hier und da nicht zu unterschätzen ist … Seit der vierten Klasse nutzt sie jedoch ihre Bücher, um sich Freiräume zu schaffen, Tagträumen nachzuhängen und den Alltag einfach mal zu vergessen. Q

 

 

Meine Meinung

Saskia hat mir bereits, während ich den zweiten Band gehört habe, mitgeteilt, dass der dritte Band noch einmal bedeutend besser ist als beide vorherigen. Daraufhin dachte ich nur: Wie soll das möglich sein? – denn der zweite Roman rund um Louisa Manu hat mich bereits mehr als glücklich gemacht und vollkommen von sich überzeugt. Nun, jetzt weiß ich, wie das möglich ist. Im dritten Band hat Saskia erneut, jedoch noch einmal besser als je zuvor mit ihren Lesern gespielt und sie auf falsche Fährten geführt, nur um uns dann die Offenbarung mitten ins Gesicht zu knallen. Auch wenn ich mich nie als Krimi – Fan gesehen habe, würde ich mich nun definitiv als einen bezeichnen. Ich liebe dieses Katz-und-Maus-Spiel, dem Louisa und Rispo in diesem Teil ausgesetzt sind und auch ihr Miteinander hat mich das Hörbuch praktisch nicht mehr ausschalten lassen. An einigen Stellen konnte ich es mir nicht einmal verkneifen – egal, wo ich mich zu diesem Zeitpunkt befand – breit zu grinsen oder aufzulachen, was mir vermutlich ein wenig peinlich gewesen wäre, hätte mich dieses Buch nicht über jede Anbahnung von Schamgefühl hinweggetröstet – danke dafür, Saskia. Und danke auch für Louisa! Sie ist eine der tollsten und stärksten Frauen, die ich jemals in Romanen begleiten durfte und hat mir in diesem Band so viel für mich selbst gegeben, dass ich ihr liebend gerne einen Präsentkorb schicken würde – natürlich mit viel Keksen und Schokolade und einem Anti-Stress-Ball für Rispo. Auch ihn habe ich erneut und noch ein wenig mehr ins Herz schließen können, denn nicht nur Louisa wächst über sich hinaus. Und erneut dürfen wir, wenn auch nur kurz, ein weiteres Mitglied der Familie Rispo kennenlernen, sodass auch der Leser in Versuchung gerät, sie sammeln und sich an die Wand hängen zu wollen. Tatsächlich könnte meiner Meinung nach die Reihe nach diesem dritten Band ein Ende finden, denn dieses würde ihr mehr als gerecht werden und mich persönlich vollkommen zufrieden stellen, zugleich will ich aber auch keine der in Saskias Kopf noch immer umher schwirrenden Ideen um Joshua und Louisa verpassen, denn mit großer Gewissheit werde ich sie erneut einsaugen und nicht mehr aus meinem Herzen entweichen lassen.

 

Fazit:

Die schwersten Rezensionen sind definitiv diejenigen, bei denen man nichts auszusetzen hat. Wirklich nichts. Über Bücher, die einem nicht sonderlich gefallen haben, kann man meckern und zedern, bei Büchern, die einem eine wudnervolle Zeit geschenkt haben, ist man schon fast ein wenig sprachlos, sodass es schwer fällt, eine Balance zwischen einer Drei-Wort-Rezension a la „Schön, toll, wundervoll“ und einer ellenlangen Schwärmerei zu finden. Ach ja, zum Buch: Schön, toll, … Lest es einfach selbst und lernt es ebenso lieben, wie ich es tue!

Liebe Grüße, eure Sophia

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