[Kurzrezension] Momo von Michael Emde

Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch – für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren

Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann …

Michael Endes Märchen-Roman voller Poesie und Herzenswärme über den Zauber der Zeit

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Meine Meinung

Obwohl ich diese Geschichte im Zusammenhang mit meinem Germanistik – Studium gewissermaßen lesen musste, hat mir die Lektüre oder das dem Sprecher Zuhören viel Spaß gemacht und ich mich tatsächlich ein wenig in der packenden Geschichte von Momo verloren. Und dabei ist dieses Buch als Kinderbuch ausgestattet und auch ausgeschrieben, aber sicher nicht nur an diese adressiert. In diese fantasievolle Geschichte hat der Autor einige berechtigte Kritiken an unsere moderne Gesellschaft einfließen lassen, welche trotz allem nicht zu aufdringlich ist und der Handlung und ihren interessanten Charakteren keinen Abbruch tut.

Die Bilder, die Michael Ende mit seinen Worten erschafft, sind wundervoll, ebenso die verschiedenen Philosophien, die er aufgreift, um im Allgemeinen und im Besonderen Momo die Zeit näher zu bringen und zu erklären. Die junge Waise wird erstmals mit dem ganzen Konzept der Zeit konfrontiert, als alle in der Stadt anfangen, keine mehr zu haben – weder für sie, noch für die Kinder der Stadt. Diesbezüglich werden auch die Gestalten namens die Grauen Männer, sowie Momos Helfer Meister Hora und seine Assistentin Kassiopeia eingeführt, welche die Geschichte und die Bedeutung dahinter grundlegend bereichern.

 

Fazit:

Für Kinder ist dieses Buch eine äußerst unterhaltsame und spannende Reise an der Seite einer jungen Waisen, die nicht nur sich und ihre Freunde, sondern schlussendlich auch die gesamte Welt rettet. Für Erwachsene ist dieses Buch jedoch ebenso sehr zu empfehlen, denn es macht auf Fehler unserer modernen Gesellschaft bewusst und könnte bei dem ein oder anderen tatsächlich zu einem kleinen Gesinnungswandel führen.

 

 

Michael Ende

ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte, Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Gedichte und Essays. Darüber hinaus sorgte er mit seinen Gesprächsbüchern für Aufsehen. Sie sind ein Zeugnis seines Weltbilds und in ihrer Thematik bis heute von großer Aktualität. Michael Endes Werke wurden in über 40 Sprachen übersetzt und erreichen heute eine Gesamtauflage von über 33 Millionen Exemplaren. Viele seiner Bücher wurden verfilmt und sind auch aus Funk und Fernsehen bekannt. Q (Werbung)

One thought on “[Kurzrezension] Momo von Michael Emde

  1. Liebe Sophia,

    ich habe „Momo“ noch ungelesen im Regal stehen, genau wie „Die unendliche Geschichte“. Deine Rezension zeigt mir, dass es langsam Zeit ist, sich den beiden Schätzen anzunehmen.

    Liebe Grüße
    Tina

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