[Kurzrezension] Dark Elements: Bittersüße Tränen von Jennifer L. Armentrout

Jasmine ist nicht gerade so, wie ein weiblicher Gargoyle zu sein hat: Sie liebt es, in die luftigen Höhen emporzusteigen – und kein männlicher Gargoyle überflog bisher schneller die Adirondacks. Keiner, außer ihrer großen Liebe Dez, der spurlos verschwand! Deshalb ist Jasmine richtig wütend, als er nach drei Jahren wiederauftaucht und nahtlos dort anknüpfen möchte, wo sie aufgehört haben. Doch so leicht will sie es ihm nicht machen: Sieben Tage gibt sie Dez, um ihr Herz zurückzugewinnen. Sieben Tage voller Gefahren und bittersüßer Versuchung …

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Meine Meinung

Diese zusätzliche Geschichte aus der Welt von Layla, Zayne und Roth hat mich innerhalb weniger Seiten eingesogen. Jasmine und Dez kennt man ja bereits aus der ursprünglichen Trilogie, sodass ich es sehr gerne und auch sicher genießen hätte können, ihre gemeinsame Geschichte, zumindest einen Teil davon zu erleben. Jedoch wurde ich im Nachhinein eher enttäuscht. Es ist nicht der Schreibstil der Autorin, der mich hier weniger von sich überzeugen konnte, noch sind es Dez und Jasmine, deren Chemie ich sehr überzeugend finde, es ist eher die nicht vorhandene Unabhängigkeit der Geschichte, die mich gestört hat.

Mit den Abenteuern von Dez und Jasmine hätte man gut einen ganzen Roman füllen können, doch stattdessen werden sie auf recht wenige Seiten gepresst. Das mag noch okay sein, wenn man bedenkt, dass es eben nur ein Zusatzband sein sollte, jedoch fand ich es sehr, wirklich sehr schade, dass dann auch noch etwa 20% aus Layla und Zayne bestehen. Es mag schön sein für die total begeisterten Fans der Trilogie und derer Protagonisten, doch so hatte ich leider das Gefühl, dass Jasmine und Dez selbst in ihrer eigenen Geschichte nicht die volle Aufmerksamkeit bekommen haben, dabei war es mir eine Freude, sie beide in wenigen Stunden zu begleiten. Jasmine und Dez haben mein Herz ein wenig zum Flattern gebracht, was Layla, Zayne und Roth gewiss nicht so schnell, wenn überhaupt, geschafft haben. Allein deswegen entscheide ich mich an dieser Stelle noch für die bessere Bewertung.

 

Fazit

Tatsächlich wurde ich vor allem davon enttäuscht, wie groß der Einfluss der ursprünglichen Trilogie auf diesen Extraband war, denn ich hätte die Geschichte auch liebend gerne einzig und allein für Jasmine und Dez gelesen, wurde aber von dem Auftauchen von nicht nur Zayne und Layla, sondern einem weiteren bekannten Gesicht schlussendlich eher genervt. Als wirklich stark an die Trilogie angelehnter Zusatzband, ist diese Geschichte okay, wenn man darüber hinaus blicken will, ist sie für mich leider enttäuschend gewesen im Gesamtbild.

 

Jennifer L. Armentrout

Die 1980 geborene Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und Jack-Russell-Terrier Loki im amerikanischen West Virginia. Bereits als Schülerin schrieb sie die ersten Kurzgeschichten und versüßte sich damit den Mathematikunterricht. Dass ihre Mathematiknoten unter ihren ersten schriftstellerischen Versuchen litten, zahlte sich langfristig für Jennifer Armentrout aus: Mit ihren Jugendbüchern in den Genres Fantasy und Science-Fiction erreichte sie zunächst Kultstatus unter den Literaturbloggern. Einige Jahre später schafften es ihre Bücher schließlich auf die Bestsellerliste der New York Times und später auch auf die des deutschen „Spiegel“. Mittlerweile wurden Armentrouts Werke in zahlreiche Sprachen übersetzt. Q

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