[Rezension] Die Prinzessin der Elfen 2: Riskante Hoffnung von Nicole Alfa

Seitdem Lucy durch ein verzaubertes Portal ins Reich der Elfen geworfen wurde und dort erfahren hat, wer sie wirklich ist, sind einige Monate vergangen. An der Akademie der vereinten Völker lernt sie mit ihren magischen Fähigkeiten umzugehen und ihre schillernden Elfenflügel zu benutzen. Doch ihr neues Leben birgt viele Herausforderungen: Immer öfter kommt es zu Angriffen, die nicht nur Lucys Leben in Gefahr bringen, und die Konflikte zwischen den fünf Völkern nehmen zu. Lucy bemüht sich ihrer Rolle als Prinzessin der Elfen gerecht zu werden, doch dann sind da auch noch die eisblauen Augen des so undurchschaubaren Daans. Sein Blick verfolgt sie überall hin und bringt ihr Herz zum Tanzen. Aber die Welt, in der sie lebt, hat keinen Platz für ihre Gefühle…

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Meine Meinung

Nachdem der Verlag und auch das gefühlt gesamte Internet so ein Trubel um diese Reihe, erst den Debütroman, dann die folgenden dieser Reihe gemacht hat, konnte mich der erste Band leider nicht von sich überzeugen. Leider habe ich an diesem zweiten Band fast genau dieselben Makel auszuweisen, die mich auch am Auftakt der Reihe gestört haben, deswegen ich wirklich überlege, diese Reihe einfach sein zu lassen. Doch die Autorin wirkt online einfach so sympathisch, dass ich ihren Büchern immer wieder eine neue Chance geben will.

Die Grundidee ist nicht sonderlich originell, sondern recht typisch für einen Fantasy Jugendroman, wenn auch der Verlust von Lucys Erinnerung etwas Neues hinein bringt. Dennoch könnte die Autorin einiges aus dieser Idee herausholen, was sie meiner Meinung nach verfallen lässt und schlicht und einfach nicht nutzt. Die Welt, die sie sich ausmalt, könnte so viele Geschichten bergen, so viel Schönheit, die Nicole beschreiben könnte, doch stattdessen konzentriert sie sich auf eine verbotene Liebesbeziehung, die eben auch in fast allen anderen Büchern dieses Genre auftritt. Desweiteren hat Nicole einige durchaus interessanten Nebencharaktere geschaffen, die aber nicht wirklich in Aktion treten, mal von Danny, Lucys Bruder abgesehen. Auch aus ihnen könnte man, so glaube ich, noch vieles rausholen, sodass ich sehr hoffe, dass wir noch mehr von ihnen erfahren und sehen werden.

Ein weiterer Kritikpunkt der nun im zweiten Band dazu gekommen ist, ist Lucys Naturtalente. Ja, sie ist eine Prinzessin, aber deswegen muss sie doch nicht gleich Dinge können, die noch niemand zuvor so einfach hinbekommen hat. Das ist zwar keine spezielle Kritik an diesem Buch, denn das ist nun einmal ein typisches Motiv in diesem Genre, doch man muss eben nicht jedes dieser aufgreifen, wenn man mich fragt. Ich hatte mir einfach ein wenig mehr Abwechslung von dem Mainstream gewünscht, vor allem, da diese Reihe als eine so wundervolle Erfahrung bezeichnet wurde.

 

Mein Fazit:

Eine Fortsetzung, die eine Reihe fortsetzt, die meiner Meinung nach bisher sehr viel von ihrem Potenzial verschenkt. Trotz des hohen Lobs, empfinde ich die Geschichte von Lucy und Daan als sehr Mainstream und leider nicht wirklich überzeugend. Daher habe ich noch nicht entschieden, ob ich die Reihe für mich ruhen lasse oder in der Hoffnung auf mehr weiter fortsetze.

 

Nicole Alfa

schrieb bereits mit elf Jahren die Erstfassung für ihre Debütreihe. Nachdem sie ihre Manuskripte auf einer Plattform für Autoren hochlud und dort Zuspruch von ihren Lesern bekam, verfestigte sich ihr Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Oft lässt sie sich für ihre Charaktere und deren Schicksale durch ihre Umgebung, Erfahrungen, Musik oder Fotos inspirieren. Ihr Motto ist es, nicht aufzugeben, auch wenn andere sagen, dass es unmöglich ist. Q

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