[Rezension] What if it’s us von Becky Albertalli und Adam Silvera

ARTHUR is only in New York for the summer, but if Broadway has taught him anything, it’s that the universe can deliver a showstopping romance when you least expect it.

BEN thinks the universe needs to mind its business. If the universe had his back, he wouldn’t be on his way to the post office carrying a box of his ex-boyfriend’s things.

But when Arthur and Ben meet-cute at the post office, what exactly does the universe have in store for them . . . ?

Maybe nothing. After all, they get separated.

Maybe everything. After all, they get reunited.

But what if they can’t nail a first date even after three do-overs?

What if Arthur tries too hard to make it work and Ben doesn’t try hard enough?

What if life really isn’t like a Broadway play?

But what if it is?

Quelle, Kaufen, Leseprobe (Werbung)

 

Meine Meinung

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wann ich dieses Buch das erste Mal gesehen, geschweige denn gekauft habe, sodass es bereits eine ganze Weile zurück liegen muss. Dass es dann so lange auf meinem SuB gelegen hat, bereue ich mittlerweile sehr, denn dieses Buch ist mir wie aufs Herz geschrieben, nein, wie aus meinem Herzen geschrieben. Würde man mir alle Hemmungen nehmen und mich dann an einen Laptop setzen, dann würde definitiv etwas Derartiges dabei heraus kommen.

Die Geschichte von Arthur und Ben ist nicht nur unheimlich schön, sondern auch wahnsinnig unterhaltend. Es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass ich bei einem Buch so oft auflachen musste. Aller paar Seiten hatte ich das Bedürfnis, das Gelesene mit jemandem zu teilen. Noch länger ist es jedoch her, dass mich ein Buch so sehr in sich hinein gesogen hat. 170 Seiten an einem Tag habe ich sicher schon über ein Jahr nicht mehr gelesen, vor allem nicht in einem englischen Buch, bei dem es mir zumeist immer etwas schwerer fällt, mich hinein zu finden oder die Motivation aufzubringen, weiter zu lesen. Hier jedoch musste man mich geradezu davon abhalten, nicht alle Termine ausfallen zu lassen und stattdessen mit diesem Buch im Bett zu bleiben.

Eine nach der anderen Broadway – Anspielung hat Arthur gebracht und sich damit mehr und mehr in mein Herz geschlichen und dort sesshaft eingerichtet, doch auch Ben hat sich dort seinen festen Platz verdient, auch wenn seine Sicht auf die Liebe zum Teil eine recht zynische ist, die ich nicht immer unterstützen, wenn auch in letzter Zeit sehr gut nachvollziehen konnte. Doch bei Ben und Arthur, die wirklich so einiges auf sich nehmen, um sich gegen alle Wahrscheinlichkeit zu finden und zu halten, hört die Brillanz der Autoren nicht auf: sowohl Bens Freunde Dylan und Samantha, als auch Arthurs Freunde Ethan und Jessie aus Georgia, selbst wenn diese nur über Nachrichten und gelegentliche Videoanrufe präsent sind, sind eigene, wundervolle Persönlichkeiten, die ihre eigenen Geschichten haben, welche ich fast genauso genossen habe wie die unserer Protagonisten. Das muss ich Becky und Adam wirklich sehr hoch anrechnen.

Mit fehlen nun langsam und mehr und mehr die Worte dafür, wie unfassbar sehr ich dieses Buch liebe und es jedem, wirklich jedem ans Herz legen kann. Es spricht sicher nicht nur mich, sondern jeden Leser auf so vielen verschiedenen Ebenen an und soll auch demnächst auf Deutsch erscheinen, sodass es dann auch jedem von der Sprache her zugänglich sein wird. Ich hoffe einfach sehr, dass die Übersetzung die Wortwitze und Anspielungen auf die verschiedensten Musicals, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem machen, auf gute Weise übernehmen kann – denn alles andere wäre eine Tragödie.

 

Mein Fazit:

Eines meiner absoluten, wenn nicht sogar das Jahreshighlight! Ich habe selten ein Buch in so kurzer Zeit gelesen, welches mich zugleich auf humorvolle und emotionale Weise angesprochen und mitgerissen hat. Ich kann wirklich keine Mängel nennen, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Alles ist ein einziger Broadway – Traum verwickelt in eine kitschige, aber dennoch realistische Romanze zweier wunderbar sympathischer junger Männer.

 

Becky Albertalli

hat als Psychologin schon mit vielen schlauen, schrägen und wunderbaren Jugendlichen gearbeitet. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Söhnen in der Nähe von Atlanta und widmet sich ganz dem Schreiben. Für ihren ersten Roman, »Nur drei Worte«, erhielt sie 2017 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Q

Adam Silvera

ist 1990 im New Yorker Stadtteil Bronx geboren und auch dort aufgewachsen. Bevor er als Schriftsteller bekannt wurde, arbeitete er in einer Buchhandlung für Kinder, als Community Manager und als Marketing Assistent in der Buchbranche – kurzum, sein Beruf und sein Privatleben waren schon immer mit Büchern gefüllt. Mit seinem ersten Buch, „More Happy Than Not“, schaffte er es auf Anhieb in die New York Times Bestseller-Liste. Sein dritter Roman, „They Both Die at the End“, ist das erste seiner Bücher, das ins Deutsche übersetzt wird. Es erscheint 2018 unter dem Titel „Am Ende sterben wir sowieso“ als eines der ersten vier Bücher des neugegründeten Arctis Verlags. Q

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