[Rezension] Der Anfang von Jetzt und Hier von Cara Mattea

Endlich: das berührende Finale der Jetzt-und-Hier-Trilogie!

Leo und Emilia haben so viele Hürden gemeistert und sind nun endlich glücklich vereint. Doch das, was ihre Liebe vervollständigen könnte, erweist sich plötzlich als das, was die beiden voneinander trennt: der Wunsch nach einem Kind. Zwischen den Liebenden tut sich ein Abgrund des Schweigens auf, der unüberwindbar erscheint. Bis sie sich wieder auf das Fundament ihrer Liebe besinnen – auf den Anfang zwischen Jetzt und Hier …

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Meine Meinung

Erneut hat es eine Ewigkeit gedauert, bis ich diesen dritten und finalen Band zur Hand genommen habe, was jedoch keineswegs etwas über meine Vorfreude aussagt, sondern lediglich über die Tatsache, dass ich keine eBooks mag. Dass ich mich jedoch für die Autorin und diese Reihe doch dazu bewegt habe, endlich wieder ein digitales Buch in Angriff zu nehmen, sagt im Gegensatz dazu sehr viel aus, würde ich meinen. Mila und Leo begleite ich bereits seit einigen Jahren auf ihrer Reise, erst getrennt, dann zusammen, genauso wie ich es ihnen für immer wünsche. Sie haben einiges durchmachen müssen, Probleme, die ernster zu nehmen sind als die meisten anderen in Büchern dieses Genre. Vor allem der zweite Band hat die beiden Protagonisten leiden, aber auch kämpfen lassen – und sie haben gewonnen, selbstverständlich, jedoch mit viel Mühen und Mut. Der dritte Band hebt ihren Kampf jedoch noch einmal auf eine neue Ebene, denn Mila und Leo sind seit dem Ende des zweiten Buches um einiges älter geworden. Reifer ebenso – genau wie ihre Probleme.

Es ist für mich ein wunderbares Erlebnis gewesen, nicht nur zu erleben und lesen zu dürfen, wie Mila und Leo erwachsener geworden sind, sondern wie auch ihre Erschafferin Cara Mattea sich über diese drei Bände allein entwickelt hat. Auch die Widersehen mit bereits bekannten Charakteren hat mein Herz ein wenig schneller schlagen lassen, sowie ein recht unerwartetes weiteres Wiederaufeinandertreffen. Obwohl Cara mich schon in ihren vorherigen Bänden mitreißen konnte, bin ich den Charakteren – und das unseres nun noch größeren Altersunterschieds – nie näher gekommen als während der Handlung dieses Buches. Die Gefühle, welche Cara beschreibt, empfindet man als Leser hautnah und herzerwärmend, aber auch bedrückend real mit. Nichts an diesem Buch oder den Reaktionen der Figuren wirkt aufgesetzt oder zu gewollt, einfach menschlich und verständlich. Das muss ich ganz klar loben.

Es fällt mir definitiv schwer, mich nach so langer Zeit von unseren Protagonisten, aber auch ihren freunden und Familienmitgliedern zu verabschieden, die einem ebenfalls ans Herz gewachsen sind. Auch freue ich mich unheimlich für die Autorin, dass sie nach dem Self-Publishing dieser Trilogie nun mit ihrem weiteren Roman Die Welt durch deine Augen bei einem so wundervollen Verlag wie Mira Taschenbuch untergekommen ist. Auch wenn das vielleicht nicht optimal in diese Rezension passt, kann ich euch versprechen, dass wir von Cara/Sarah noch vieles in Zukunft lesen können werden, und ich bin allemal sehr gespannt darauf!

 

Mein Fazit

Nachdem ich Mila und Leo über drei Bände und so viele Jahre begleiten durfte, hat sich dieser finale Band als der beste der gesamten Trilogie heraus gestellt. Ich danke Cara/Sarah für diesen wundervollen, erwachsenen, berührenden und mitreißenden Band und nehme mit ein paar kleinen Tränen in den Augen Abschied von den Kiezkindern.

 

Cara Mattea

wurde 1996 in einem beschaulichen Ort am Bodensee geboren. Eine Welle spülte sie nach dem Abitur 2015 nach Nordrhein-Westfalen. Dort studiert sie seitdem Medizin, hat der oberschwäbischen Heimat jedoch nie den Rücken gekehrt.

Noch im Grundschulalter fand sie Freude daran, eigene Geschichten zu verfassen und präsentierte diese später anonym auf einer Internet-Plattform ersten Lesern. Neben dem Studium arbeitet sie als freie Journalistin für ein studentisches Onlineformat des Georg Thieme Verlag. Q

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