[Rezension] They both die at the end von Adam Silvera

On September 5, a little after midnight, Death-Cast calls Mateo Torrez and Rufus Emeterio to give them some bad news: They’re going to die today.

Mateo and Rufus are total strangers, but, for different reasons, they’re both looking to make a new friend on their End Day. The good news: There’s an app for that. It’s called the Last Friend, and through it, Rufus and Mateo are about to meet up for one last great adventure—to live a lifetime in a single day.

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Meine Meinung

Nachdem ich What if it’s us aus der Feder dieses Autors, sowie Becky Albertalli gelesen hatte, war ich gespannt auf die Werke von Adam, in welche Becky nichts von ihrer quirligen und lebensbejahenden Art zu schreiben hinzu bringt. Und tatsächlich war dieses Buch, nicht nur von der Thematik, sondern auch vom Schreibstil her um einiges ernster und besonnener, sodass sich meine Vermutung bestätigt hat. Dennoch war es mir nie zu bedrückend, denn Adam hat eine tolle Balance zwischen der packenden, erschütternden Handlung und den so liebenswürdigen und den Leser erfüllenden Charaktere gefunden. In gewisser Weise würde ich Mateo und Rufus wohl als perfekte Protgonisten bezeichnen: in dem, was sie tun und sagen, nicht immer makellos, aber auf das Beste bedacht und in ihren Gedanken und Gefühlen, Ängsten und Sorgen, so unergründlich tief, dass diese den Leser vollkommen einsaugen. Es hat mir trotz ihres unausweichlichen Schicksals so viel Freude bereitet, sie in ihren weniger als 24 letzten Stunden zu begleiten – wobei ich das Gefühl habe, ein ganzes Leben mit ihnen geteilt zu haben.

„That love is a superpower we all have, but it’s not always a superpower I’d be able to control. Especially as I get older. Sometimes it’ll go crazy and I shouldn’t be scared if my power hits someone I’m not expecting it to.“
– S. 239

Die Auseinandersetzung mit dem Tod und der Sterblichkeit eines jeden Menschens in diesem Buch könnte den Lesern wohl schwer zusetzen, doch tatsächlich glaube ich fest daran, dass dieses Buch niemanden wirklich runterzieht, sondern eher aus möglichen tiefen Löchern herausholt. Es ist einfach eine Kunst, ein Buch über den Tod zu schreiben, das zugleich so belebend wirkt. Noch dazu hat Adam meiner Meinung nach den Aufhänger mit der größtmöglichen Spannung und Tiefe aufgezogen und daraus ein wunderbares Buch geschaffen, das nicht nur seine Charaktere, sondern auch die Geschichte selber und die tieferliegende Bedeutung dieser entfaltet. Und auch nicht nur die Protagonisten sind es wert, in ihrer Besonderheit erwähnt zu werden, auch mit den Nebencharaktere konnte man sich unheimlich schnell identifizieren und ihren Verlust ebenso stark spüren wie den von Mateo und Rufus. Noch dazu bieten sie spannungsgeladene Nebenhandlungen, die die Geschichte um unsere Hauptcharaktere voranbringen und auf eine Weise begleiten, die mich zutiefst berührt und zugleich schockiert hat.

 

Mein Fazit

Ohne Frage mein Monatshighlight! Ein Buch, das vom Tod erzählt, doch zugleich zwei Jungen zeigt, die endlich das Leben finden, was sie sich immer gewünscht haben, die zu sich selbst und einander finden. Eine lebensbejahende Freundschaft und eine ergreifende Geschichte!

 

Adam Silvera

is the New York Times bestselling author of They Both Die at the EndMore Happy Than NotHistory Is All You Left Me, and What If It’s Us with Becky Albertalli. All his novels have received multiple starred reviews. He worked in the publishing industry as a children’s bookseller, community manager at a content development company, and book reviewer of children’s and young adult novels. He was born and raised in New York. He lives in Los Angeles and is tall for no reason. Q

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