[Dies und das] Woche #3 in 2021

Hallo liebe Buchliebhaber,

in der vergangenen Woche – Nummer 3 im neuen Jahr – habe ich meine Lesestatistik um einiges vorangetrieben und bin noch immer auf dem besten Weg, dies weiterhin zu tun. Lesetechnisch habe ich große Schritte gemacht, zudem aber auch endlich einmal Freude wiedergesehen, die ich seit vor meinem Auslandssemester missen musste. Weiterhin habe ich wieder wundervolle kulinarische Entdeckungen in der Küche gemacht und die dazu passende Lektüre gelesen, worauf ich gleich zurückkommen werde. Obwohl die Temperaturen eigentlich nicht mehr über den Nullpunkt kriechen wollten, kann ich außerdem sehr stolz verkünden, dennoch zweimal laufen gewesen zu sein und auch ansonsten Sport betrieben zu haben. Das hilft mir persönlich sehr, um auszugleichen, dass ich ansonsten aufgrund von Wetter und nicht vorhandenen Verpflichtungen nicht allzu oft rauskomme. Zumindest kann ich mich so glücklich schätzen, eine Mitbewohnerin zu haben, mit der man immer reden und Spaß haben und abends auch mal eine Folge einer Serie zusammen schauen kann. Ich hoffe, dass ihr auch alle jemanden in diesen Zeiten an eurer Seite habt, mit dem ihr, wenn vielleicht auch nur online, über alles mögliche reden könnt.

Da meine Mitbewohnerin und zugegebenermaßen auch beste Freundin die selben Leidenschaften teilt, kann ich sie auch immer darüber auf dem Laufenden halten, was ich derzeit lese und wie es mir gefällt – so bekommt sie praktisch eine Preview auf alles, was ich dann hier auf dem Blog ausformuliert für euch veröffentliche. So hat sie zum Beispiel miterlebt, wie ich zuletzt Crescent City: Wenn das Dunkel erwacht in den Himmel gelobt habe und es noch immer tue, obwohl ich das dazugehörige Hörbuch bereits in der zweiten Woche des Jahres beendet habe. Nun folgte auch ein weiterer Band von Sarah J. Maas, nämlich der dritte aus der Throne of Glass-Reihe, Erbin des Feuers. Meine etwas ausführlichere Meinung zu beiden (Hör-)Büchern stelle ich am Donnerstag online, also fühlt euch eingeladen, dann erneut vorbei zu schauen. Nach diesen zwei Hörbüchern soll es als nächstes Mal wieder etwas kürzeres und humorvolleres geben, sodass ich wohl den zweiten Band der The Secret Book Club-Reihe von Lyssa Kay Adams demnächst beginnen werde. Band 1, Ein fast perfekter Liebesroman, hat mich vor einigen Monaten ja wirklich wunderbar unterhalten und die Geschichte nur so in mich aufsaugen lassen. Auch wenn ich gehört habe, dass Band 2, Die Liebesroman-Mission, nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichen soll, bin ich gespannt darauf, Mack und Liv auf ihrem ganz persönlichen, chaotischen Abenteuer zu begleiten. Falls ihr euch für humorvolle und unheimlich originelle Liebesromane begeistern könnt und erleben wollt, wie die Typen endlich mal ordentlich ihren Mann stehen müssen und uns dabei sogar in ihrem Kopf mitnehmen, dann solltet ihr diesen Büchern definitiv eine Chance geben. Ihr werdet sicher eine fantastische Zeit haben!

Auf Print-Ebene ging es in der vergangenen Woche dem Ende von Colleen Hoovers Too Late entgegen, sodass ich euch die entsprechende Rezension am Sonntag hochladen konnte. Danach ging es für mich nicht nur mitten durch ein weiteres Rezensionsexemplar, das mich nach langem Warten auch erst letzte Woche erreicht hat, sondern ebenfalls in E.T.A. Hoffmanns Tales of Hoffmann voran, in dem ich mich bemühe, hin und wieder einmal eine der aufgeführten Geschichten zu lesen. Leider ist das von Zeit zu Zeit sehr mühselig, sodass ich die unterhaltende Lektüre, welche Misha und Vicki Collins‘ Mmh, mir schmeckt’s! darstellt, sehr genossen habe. Auf keinen 300 Seiten krempeln der Supernatural-Darsteller und seine Ehefrau Mythen über Kinderernährung um und verlocken Eltern gewiss dazu, etwas mehr Aufwand zu betreiben, um ihren Kindern eine gesunde und ausgeglichenere Ernährung anzugewöhnen und somit langwierig zu ermöglichen. Die Rezension dazu erwartet euch dann ab Sonntag ebenfalls hier auf meinem Blog. In der letzten Woche habe ich euch des Weiteren auch meinen Lesemonat Dezember online gestellt, falls ihr noch einmal einen Blick darauf werfen wollt, welche Bücher mich zum Ende des Jahres 2020 zu begeistern – oder eben auch nicht – vermochten. Was ich nach Beenden dieser beiden Bücher wohl als nächstes in Angriff nehme? Da lasse ich wohl mein Gefühl entscheiden, sobald ich mich wieder zum Lesen hinsetze. Bekanntermaßen liest man ja auch am meisten und schnellsten, wenn man wirklich Lust auf das auserwählte Buch hat…

Quelle

In der vergangenen Woche habe ich mit meiner Mitbewohnerin nicht nur ein paar weitere Folgen der sechsten Staffel von Once Upon A Time geschaut – und dabei einige Male die Augen verdreht -, sondern auch die allererste Original Disney+/Marvel Collaboration anzusehen begonnen. Ich weiß nicht genau, wie es euch geht, falls ihr die ABC Serie mit allen möglichen auftretenden Märchenfiguren gesehen habt, aber für mich hat sie einfach seit der dritten Staffel unheimlich nachgelassen. Auch wenn ich einige der wiederkehrenden Charaktere noch immer unheimlich mag – so zum Beispiel Killian Jones a.k.a. Captain Hook – und sie auch durchaus neue und interessante Handlungsstränge integrieren, scheinen sie nun wirklich keinerlei Grenzen mehr zu kennen, wenn es darum geht, welche Geschichten in ihr kleines, magisches Städtchen Storybrooke integriert werden. So erleben wir nun auch Figuren aus Erzählungen, die nicht im magischen Wald oder anderen alternativen Realitäten wie Neverland oder Wonderland, sondern eigentlich in unserer eigenen Welt spielen. Vor allem all das Geschehen um Jekyll und Hyde hat mich deswegen zugleich fasziniert und irritiert. Aber naja, ich werde dennoch die letzten zwei Staffeln beenden, auch wenn es dann wohl hin und wieder heißt „Zähne zusammen beißen und durch“. Dahingegen konnte mich dann am letzten Freitag, dem 15. Januar, die ersten beiden Folge von WandaVision unheimlich begeistern. So lustig und zugleich verwirrend hat mich noch keine Serie zuvor vom Hocker gehauen. Zugegebenermaßen haben wir noch nicht wirklich irgendeine Art von Durchblick erlangt, aber immerhin war uns schon länger klar, dass es sich eine Weile so halten würde. Umso faszinierter und gespannter sind wir momentan und können den kommenden Freitag und die nächsten Folgen kaum erwarten! Neben diesen Fortschritten an Serien habe ich dann jedoch in den letzten sieben Tagen keinen einzigen Film geschaut. Anscheinend wechselt es sich bei mir von Woche zu Woche ab und ich kann momentan nicht beides, aber schauen wir erst einmal weiter 🙂

Musikalisch fühlte ich mich mal wieder neben dem Schreiben von der instrumentalen Version des The Beauty and the Beast-Soundtracks perfekt begleitet, habe aber auch mal wieder richtig Lust auf das Album zum The Prom-Film gehabt. Dieses macht mir einfach immer gute Laune, aber stimmt micht auch sehr schnell emotional – egal, wonach mir gerade der Sinn steht. Mit „Love Thy Neighbor“ ist es auch nicht schwer, sich zum Tanzen aufzuraffen. Außerdem habe ich am Sonntag noch Freunden ein Album empfohlen, welches den Soundtrack zur hulu-Serie Little Fires Everywhere umfasst und unglaublich grandiose Cover beinhaltet. Diese Version von Alanis Morissettes „Uninvited“ oder Meredith Brooks „Bitch“ habt ihr definitiv noch nie gehört. Ich bekomme bereits bei den ersten Zeilen unheimlich intensive Gänsehaut und muss unweigerlich an die damit unterlegten, packenden Szenen in der Serie zurückdenken, die einem direkt unter die Haut gegangen sind. Auch Hamilton, Disney’s Descendants und Michael Patrick Kelly haben mich hin und wieder in der vergangenen Woche amüsiert und begleitet.

Derzeit genieße ich es vor allem, Bücher zu lesen und auch mein eigenes derzeitiges Manuskript jeden Tag um etwa 1000 Wörter zu erweitern. Deswegen bedauere ich es auch gar nicht zu sehr, dass ich nicht allzu viel Zeit vor dem Display verbringe und mir dann Serien oder Filme anschaue. Das beste Kino ist meiner Meinung nach noch immer jenes, was sich im eigenen Kopf abspielt, wenn man ein wirklich gutes Buch hört oder liest. Dennoch gibt es einige begonnene Serien, von denen ich mir zurzeit wünschen würde, sie könnten mich wieder richtig in ihren Bann ziehen und zum Bingen bringen, einzig damit ich die in ihnen erzählten Geschichten weiterverfolgen kann. Jedoch scheint das keine meiner zuletzt gesehenen wirklich zu können. Vielleicht schaue ich mich deswegen mal lieber nach etwas Neuem um oder versuche eben, die Energie, die ich momentan zum Lesen aufbringen kann, genau dafür zu nutzen. Mein Ziel ist es dahingehend auch, bis Ende März den Großteil – wenn nicht sogar alle – meiner noch vorhandeden gedruckten Rezensionsexemplare gelesen zu haben. Ob mir das gelingt, bleibt natürlich abzuwarten, aber ich bin sehr zuversichtlich, wo ich doch mittlerweile bereits sieben Bücher in diesem Jahr beendet habe.

 

Bis zum kommenden Dienstag wünsche ich euch eine ebenso schöne und spannende Zeit mit euren derzeitigen Büchern und euch noch mehr als mir Erholung, wenn ihr euch mal ein paar Folgen einer Serie oder einen Film gönnt. Solltet ihr packende Empfehlungen haben, dann teilt sie liebend gerne mit mir und vielleicht können sie mich dann ja auch wieder mehr vor den Bildschirm ziehen, auch wenn das natürlich nicht wirklich wünschenswert klingt, für mich aber definitiv auf diese Weise erscheint.

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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