[Dies und Das] Woche #7 in 2021

Hallo liebe Buchverrückte,

wie war euer Valentinstagswochenende? Ich habe den Tag mit meiner besten Freundin und Mitbewohnerin verbracht und wir haben die romantischsten Sachen gemacht (wundervolle Pancakes gegessen, im Schnee spazieren gegangen, zusammen gekocht, heiße Schokolade getrunken) und uns darüber prächtig amüsiert. Für mich ging es aufgrund fehlender Partner an diesem Tag noch nie um romantische Beziehungen, sondern um die Liebe, die man für andere Menschen und vor allem sich selbst empfindet. Denn Beziehungen mögen schwanken und auch enden, aber mit sich selbst verbringt man definitiv den Rest seines Lebens – also wem sonst sollte man am angeblich romantischsten Tag des Jahres seine Liebe zeigen? Ansonsten habe ich die vergangene Woche bei meiner Mom verbracht und dort nicht nur den vielen Schnee und das Aus-der-Stadt-Rauskommen genossen, sondern auch endlich mal wieder Serien geschaut, da wir so ganz entspannt zusammen unsere Abende verbringen. Aber dazu gleich mehr…

Ganz passend zum Valentinstag ist am Sonntag eine neue Rezension zu 19 Love Songs von David Levithan erschienen, welches ich bereits Ende letzten Monats gelesen hatte. Meine Lesestunden in den siebten Kalenderwoche habe ich einerseits mit The Assassin’s Blade von Sarah J. Maas, andererseits dann bei meiner Mutter zuhause mit einem Buch meiner Schwester, Wiedersehen im Café am Rande der Welt von John Strelecky, verbracht. Letzteres konnte ich in den Tagen meines Aufenthalts bereits beenden, die Novellen-Sammlung von Sarah J. Maas soll in den nächsten Tagen ausgelesen werden, was mir gut gelingen sollte, da ich bereits drei der fünf Geschichten gelesen habe und diese mich unheimlich gespannt auf die übrigen machen. Des Weiteren habe ich Mit Liebe selbst gemacht. Meine Lieblingsrezepte aus dem Garten von Inka Vigh für Netgalley rezensiert, sowie am Sonntag eine Novelle der Greenwater Hill Love Stories von Sarah Saxx, Kuss ins Glück, gelesen, da es mir an diesem Tag sehr nach romantischer Lektüre war. Meine Meinung zu diesen beiden zuletzt genannten Büchern könnt ihr auf Instagram oder dann im März in meinem Lesemonat lesen. Auch in Diana Gabaldons Das flammende Kreuz ging es weiter – langsam, aber stetig. Momentan befinde ich mich noch auf dem besten Weg, das Hörbuch bis Ende des Monats ausgehört zu haben.

Da ich endlich mal wieder zum Serienschauen gekommen bin, kann ich stolz berichten, nun auch die vierte Staffel von The Crown gesehen zu haben. Nachdem mich die erste Staffel noch gelangweilt hatte und jede Staffel von da an besser wurde, war diese vierte durch und durch gelungen. Wie erwartet nahm die Storyline um Charles und Diana viel Platz ein, was angesichts der Komplexität ihrer Persönlichkeit, die man würdig darstellen wollte, aber auch absolut notwendig und es vollkommen wert ist. Ich habe jede einzelne Folge genossen und hin und wieder sogar unerwartet stark mit den Figuren mitgelitten. Vor allem konnte diese Serie aber mein Fernweh wieder wecken, wann immer sie in Schottland spielte. Ich würde so gerne bereits jetzt wieder nach Edinburgh zurückkehren, gerade weil es da etwas weniger kalt als bei uns ist. Wer sich gerne ein wenig auf die britischen Inseln entführen lassen möchte, dem kann ich meinen Städte-Beitrag empfehlen, der euch in jene Städte mitnimmt, die ich während meiner Schottland-Erfahrung besucht habe.

Weiterhin auf den britischen Inseln spielend, hat mich auch Peaky Blinders durch die Zeit katapultiert und in den 20er Jahren mit den Shelbeys mitfiebern lassen. Innerhalb von nur sechs Folgen sind mir die Charaktere alle unheimlich ans Herz gewachsen und die DarstellerInnen überzeugen ungemein. Die Serie ist zudem grandios gedreht und geschnitten wurden, die Musik passt perfekt zum Setting und dem Geschehen und jede einzelne Szene wirkt wie ein Kunstwerk. Ich finde es unheimlich schade, dass ich trotz einiger Empfehlungen so lange damit gewartet habe, sie endlich zu beginnen. Jetzt bleibe ich definitiv dran, bis ich alle Staffeln gesehen habe, die bisher erschienen sind. Cillian Murphy ist einfach grandios in der Hauptrolle und wird von weiteren unglaublichen SchauspielerInnen unterstützt – dabei kenne ich bis dato nur die erste Staffel. Diese Serie verspricht noch so viel mehr!

Ja, ja, ja, endlich, endlich haben wir auch die sechste Staffel von Once Upon a Time beendet. Es hat sich gezogen und uns von Anfang des Jahres an beschäftigt, doch wir haben es geschafft und die letzten Folgen zugegebenermaßen sogar genossen. In dieser Staffel hat es an Logik und an einem klaren roten Faden ein wenig gemangelt, doch die Charaktere sind trotz allem liebenswürdig und interessant. Kurz vor dem Finale hat sich die Spannung noch einmal sp<rbar breit gemacht, jedoch hat mich das Finale eher verstört und wenig von sich überzeugen können. Es ist durchaus ein Happy Ending, aber leider mit sehr vielen Logiklücken und dadurch wirkt es unheimlich überhetzt. Trotz allem… Die Schreiber haben es durchaus vermocht, uns erneut ein paar unbekannte, erdachte Perspektiven auf das zu bieten, was wir für bekannt und gegeben hielten, was ich ihnen mit Punktabzug aufgrund einiger Makel hoch anrechne. Nur noch eine Staffel fehlt uns bis zum Ende der Serie und diese soll nach Aussage einer Freundin besser sein als die sechste, jedoch auch sehr anders. Nach diesem Finale bin ich nicht sonderlich davon überzeugt, dass ich sie wirklich sehen will, aber eine begonnene Serie unbeendet zu lassen, vor allem nach sechs von sieben gesehenen Staffeln, kommt für mich eigentlich auch nicht in Frage. Jedoch steht momentan nin den Sternen, ob wir die finale Staffel direkt anschließen oder uns dazwischen etwas anderes gönnen.

Zudem habe ich mich am Samstag mit meiner liebsten Sarah von TheHappyNovelist zu einem Pre-Valentinstag-Date getroffen. Wir haben Bianca Zapatkas Zucchini-Brownies gebacken, die neueste Folge WandaVision geschaut (was zur Hölle geht da nur ab??) und sind dann wirklich hinreißenden, romantischen Filmen übergegangen. Erst einmal gab es den neuen und finalen Film der To All The Boys-Reihe mit Lana Condor und Noah Centineo, Always and Forever. Da ich das Buch bereits vor einigen Jahren gelesen und geliebt habe, war ich fast selbstverständlich ein wenig enttäuscht, die ein oder andere Szene gekürzt oder gar ausgelassen zu sehen, doch insgesamt hat mich dieser Film in die perfekte Stimmung für den einen Tag später folgenden Valentinstag versetzt. Er ist süß, realistisch, spricht wichtige Themen für angehende High School-Absolventen an und hat mich nur allzu oft zum Lachen und Seufzen gebracht. Immer wieder schafft dies auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme, den Sarah und ich noch im Anschluss geschaut haben: 10 Things I hate about you/10 Dinge, die ich an dir hasse. Julia Stiles und Heath Ledger, aber auch der junge Joseph Gordon-Levitt haben sich unverrückbar in mein Herz geschrieben. Sarah und ich konnten beide mitsprechen, so oft und gerne haben wir diesen Klassiker bereits geschaut. Und wir könnten ihn immer wieder ansehen, vor allem wenn wir ein wenig Kitsch, aber auch Frauenpower vor Augen brauchen. Am Valentinstag selber hat es meine beste Freundin und mich dann zu einer der unserer Meinung nach schönsten Liebesgeschichten gezogen, die es auf die große Leinwand gebracht hat: Wir haben Captain America: The Winter Soldier gesehen und mit Bucky und Steve gelitten und gehofft, obwohl ich den Film bereits etliche Male gesehen habe.

Musikalisch hat es mich nach einer urkomischen Erwähnung in „The Crown“ in der vergangenen Woche zu Billy Joel gezogen, doch auch gefühlt ähnlich alte Lieder – wenn diese mir auch weniger willentlich nicht mehr aus dem Kopf gehen wollten – haben mich begleitet: erneut hatte ich Ohrwürmer von High School Musical. Meine Mom und ich haben daraufhin beschlossen, die Filme entgegen meines Willens, dann aber mehr meinem Unterbewusstsein zuliebe, demnächst mal wieder anzusehen. Zugegebenermaßen habe ich diesem Guilty Pleasure auch ein wenig nachgegeben, als wir Freitag Abend bei einer Art Karaoke einige Disney-Lieder (Descendants, Mulan, Frozen, Der König der Löwen, usw.) gespielt haben. Lustig war es allemal, von Zeit zu Zeit sogar ein wenig herzzerreißend, als wir dann zu Musicals übergegangen sind (LesMiserables, Hairspray, Grease, Mamma Mia, …). Natürlich darf beim Karaoke auch weder Brendon Urie a.k.a. Panic! at the Disco, noch Taylor Swift fehlen, wenn ich anwesend bin. Besonders berühren konnte mich Ende letzter Woche jedoch die neu veröffentlichte Version von Taylor’s Klassiker „Love Story“, welches seine ganze Liebe und Leidenschaft nun ihren Fans, keinem Mann mehr, widmet. Falls ihr es noch nicht angesehen und angehört habt, solltet ihr das definitiv nachholen.

Serien und Musik standen in der letzten Woche definitiv im Fokus, aber auch ein paar neue und altbekannte Filme durften mich unterhalten. Ich habe zwar weniger selbst gelesen, dafür aber an meinem eigenen Manuskript weitergearbeitet, was mir unheimlich viel Freude bereitet, da ich wirklich das Gefühl habe, dass es besser und besser wird. Alles mit Hilfe meiner neuen Testleserin, der ich unheimlich dankbar bin! In der kommenden Woche will ich mindestens ein weiteres Buch beenden und mich einigen Rezensionsxemplaren von Kochbüchern zuwenden. Auch soll es für mich endlich mal damit losgehen, Exposés zu verfassen, an denen ich eigentlich schon seit Anfang des Jahres arbeiten wollte. Aber wie so oft kommen immer alle möglichen, anderen Dinge dazwischen, die einen von einer eher schwierigen Mission abhalten. Wer kennt das nicht…

 

Euch bis zur nächsten Woche alles Liebe und Gute, ein paar wundervolle Lesestunden und anhaltende Gesundheit bei diesem teils chaotischen, teils doch echt schönen und angenehmen Wetter!

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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