[Dies und Das] Woche #30 in 2021

Liebe Buchverrückte,

wie ihr vermutlich bereits mitbekommen habt, erreicht euch mein Wochenrückblick erst heute und nicht wie normalerweise am Dienstag. Stattdessen habe ich euch einen Top Ten Thursday zum Thema „Bücher, die von mehr als eineR AutorIn geschrieben wurden“ vorbereitet, der einfach weniger Zeit in Anspruch genommen hat und mir dadurch mehr Zeit in Vorbereitung auf meine Prüfung gab, die ich am Dienstag zu schreiben hatte. Doch jetzt ist diese durch und hoffentlich erfolgreich bestanden. Außerdem habe ich am Dienstag meine zweite Covid-19-Impfung erhalten und lasse es deswegen ruhig angehen, auch wenn ich zum Glück keine großen Nebenwirkungen zu verzeichnen habe. Jedoch bleibt deswegen nicht mehr Zeit zum Lesen, viel mehr mache ich mich jetzt nach meiner einzigen Prüfung in diesem Semester möglichst konzentriert an die Arbeit an meinen drei zu schreibenden Hausarbeiten, die mich – Gott sei Dank – alle auf ihre Weise interessieren, in der Masse jedoch etwas überfordernd anmuten. Drückt mir die Daumen, dass ich dennoch hin und wieder zum Lesen komme und euch dementsprechend etwas zu berichten weiß.


In der vergangenen Woche habe ich tatsächlich noch drei Bücher fortsetzen, mittlerweile tatsächlich auch zwei von ihnen beenden können: Succubus Dreams: Verlangen ist ihre stärkste Waffe von Richelle Mead hat mich mal wieder verzaubert und in die chaotische Welt von Georgina Kincaid entführt, in der Engel und Dämonen sich nicht leiden können, unsere Succubus-Protagonistin jedoch eine charmante Schnittstelle zwischen Himmel, Hölle und der menschlichen Welt darstellt. Nicht dass ihr dies viel Gutes zukommen ließe. Auch mein derzeitiges Hörbuch Es war einmal in Hollywood… von Quentin Tarentino konnte ich beenden und bin nun umso gespannter auf den Film, auf dem dieses basiert. Bis dato war mir nicht bewusst, dass der Regisseur auch so packend und tiefgründig schreiben kann – wobei ich zugeben muss, auch noch keinen seiner Filme vollständig gesehen zu haben. Zu guter Letzt las ich weiter in Fabian Sixtus Körners Mit anderen Augen, einem eBook, welches mir von Netgalley zur Verfügung gestellt wurde. Diese nehme ich mir nun als nächstes zu beenden vor, um meine Statistik auf der Website für RezensentInnen und BloggerInnen etwas zu verbessern.

Zudem durfte ich mich in den letzten Tagen über wundervolle Neuzugänge in gedruckter, aber auch digitaler Form freuen. Über Netgalley stellte mir HarperAudio bell hooks Alles über Liebe – Neue Sichtweisen als Hörbuch zur Verfügung; das Penguin Bloggerportal beehrte mich mit Nena Tramountanis zweitem und drittem Band in ihrer Soho-Love Reihe: Try & Trust, sowie Play & Pretend liegen nun abwartend auf meinem Nachttisch, doch zuerst einmal nehme ich mir nun den ersten Band der Reihe Fly & Forget vor. Am letzten Sonntag habe ich außerdem meine Meinung zu Rainbow Rowells Wayward Son und Linus Grieses Ich bin Linus: Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war geteilt.

Mein Wochenende war nicht nur mit Lernen, sondern auch mit einem Ausflug nach Gera gefüllt, der mich alte Freude wiedersehen ließ. Ich wurde sogar positiv überrascht, als in dem fürs Abendessen gewählten Restaurant nicht nur vegane Optionen auf der Karte standen, sondern die sogar mit veganem Streukäse serviert wurden. Das hatte ich nicht von dem sonst eher wenig progressiv anmuteten Städtchen erwartet. Des Weiteren versüßte ich mir den Sonntag Abend mit der finalen Folge Loki, die uns mit einem ganz schönen Cliffhanger zurückließ, mich aber ebenso wie der Rest der Staffel zu überzeugen wusste. Bei den grandiosen Performances der DarstellerInnen ist es kein Wunder, dass diese Serie bereits vor der Ausstrahlung der letzten Folge um eine weitere Staffel verlängert wurde. Zudem setzt die Serie genau den richtigen Ton für einen der nächsten Marvel-Filme, Doctor Strange and the Multiverse of Madness!

Apropos Marvel: die bereits in meinem letzten Wochenrückblick erwähnten zwei Titellieder von Black Widow (Smells Like Teen Spirit, gecovert von Malina J, und Don McLeans American Pie) liefen fast jeden der letzten sieben Tage. Abgelöst wurden diese lediglich von Podcasts, die Themen für meine Prüfung gehandelten, sodass ich unterwegs oder beim Laufen gleichzeitig auch Lernen konnte. Meine liebsten Podcasts unter diesen 10+ waren definitiv das Gespräch zu Suzanne Scotts „Fake Geek Girls: Fandom, Gender, and the Convergence Culture“, welches von New Books in Popular Culture initiiert wurde, sowie You’re Dead to Me’s Folge über P.T. Barnum, den vermutlich viele nur durch die romantisierte Darstellung in dem Hollywood-Hit The Greatest Showman kennen. Hier wurde jedoch hinter die Kulissen geblickt und einige der Greatest oder eher Worst Hits des Showmans aufgedeckt.

 

 

Bild 1: Mein Highlight in dieser Woche war definitiv diese Kombination, bei der es extrem schnell gehen musste, wir aber doch erstaunlich viel Geschmack heraus bekommen haben. Die Pfeffersteaks von Food for Future kann ich euch nur ebenso sehr ans Herz legen, wie die Süßkartoffel-Grillgemüse-Burger, die ich bei Kaufland schon mehrere Male mitgenommen habe. Dazu gab es dann TK-Erbsen, die wir in dem Fett des Steaks geschwenkt haben, sodass das Gericht selber überraschend wenig trocken, sondern sehr schmackhaft und vor allem eben schnell war.

Bild 2: Oben rechts sehr ihr euch eine schnelle Zubereitung, die ich jedoch extrem zu schätzen gelernt habe. Inspiriert von Maya von Fitgreenmind kombinierte ich etwas Dinkelbrot mit pikantem Hummus, Salat, einer Scheibe veganem Käse, Tomaten, sowie (der besten Zutat) Räuchertofu und etwas Sriracha für die Würze. Diese Kombi deckt sowohl Gemüse und Proteine ab und macht durch das Brot aber auch extrem satt.

Bild 3: Direkt darunter haben wir uns ein wenig mehr Zeit gelassen und einen Djuvec Reis zu den bei Kaufland gefundenen Chevapcici zubereitet, der ebenfalls ganz schöne Schärfe aufzuweisen hatte. Dazu gab es in meinem Fall noch etwas Salat und gekrümelten Veta.

Bild 4: Diese Woche musste es häufig schnell gehen, doch für dieses Frühstück habe ich mir alle Zeit gelassen. Ein kleiner (zumindest halber) Regenbogen ist auf meinem Porridge entstanden, indem ich frische deutsche Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren, sowie Bananen und etwas Vanillejogurt in Reihen anordnete. Getoppt wurde das Ganze – wie könnte es auch anders sein – mit (Erd-)Nussmus und herzförmigen Granola-Bites von veganz. Wer könnte da schon Nein sagen?

Bild 5: Dieser Mikrowellen-Cookie nach dem Rezept von phitzee stillte meine Lust auf Marzipan und Kirschen nur allzu gelungen. Als Dessert war er zwar etwas mächtig, dafür aber einfach von einer wundervollen Konsistenz!

Bild 6: Zu guter Letzt wurden wir von einem vegetarischen Rezept von Käpt’n Cook inspiriert, suchten jedoch eine vegane Alternative im Internet, wobei wir schließlich den darin empfohlenen Rosenkohl erfolgreich mit Bratpaprika substituierten. Dieses Gericht war unheimlich lecker und hat locker noch für eine dritte Portion gereicht, obwohl wir nur für zwei gekocht haben.

 


Eine kulinarisch zumeist sehr schnell veranlagte, aber dennoch sehr schmackhafte und erfolgreiche Woche, auch außerhalb der Küche, liegt hinter mir. Obwohl das Semester nun offiziell beendet ist, glaube ich, dass mir noch einiges an Stress bevorsteht, sodass ich lediglich hoffen kann, euch dennoch in den kommenden Wochen immer etwas berichten zu können. Falls diese Posts dann jedoch kürzer ausfallen, dann ist das auch in Ordnung, wie ich finde. Freut euch aber definitiv jeden Sonntag auf neue Rezensionen, denn diese Posts sind bereits schon vorgeschrieben und geplant und werden euch somit ganz kontinuierlich etwas zum Lesen geben!

 

Liebe Grüße, eure Sophia!

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