[Rezension] Georgina Kincaid 4: Succubus Heat von Richelle Mead

Georgina Kincaid has been a bad, bad succubus…which should be a good thing. But she’s in a foul mood after breaking up with her boyfriend Seth and has been so wicked that über-demon Jerome decides to ‚outsource‘ Georgina to a rival – and have her spy for him in the process.
Then Jerome is kidnapped, and all immortals under his control mysteriously lose their powers. With her life-sucking ability gone, Georgina finds herself caught up in a sinister plot.
Is she the only one who can stop all Hell breaking loose?

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Was ich zu sagen habe…

Für mich stellt es wirklich eine Herausforderung dar, eine Reihe konstant fortzusetzen. Nicht weil ich die Handlungen nicht spannend finde – denn das tue ich allemal, besonders in diesem Fall. Eher da sie zeitaufwendig scheinen und zumeist weniger Druck aufbauen als Rezensionsexemplare. Reihen genieße ich ganz für mich allein. Am meisten tatsächlich jene von Richelle Mead, die mich in fantasievolle, packende Handlungen entführen. Meads Charaktere schreiben sich mit Humor, aber auch Schlagfertigkeit in mein Herz und ich verfolge voller Begeisterung jedes weitere ihrer Abenteuer.

 

Der letzte Band hat uns bereits mit schmerzenden Herzen zurückgelassen, doch Georginas Liebesleben ist noch lange nicht auf dem Weg der Besserung.

 

Zwar ist sie in einer Beziehung mit jemandem, den sie nicht durch ihre Succubus-Fähigkeiten schaden wird, doch über Seth hinweg ist sie noch lange nicht. Mich aller Einzelheiten aus dem letzten Band wieder zu entsinnen, dauerte einige Kapitel, doch mit jeder zurückkehrenden Erinnerung versank ich wieder tiefer in Georginas Leben. Denn auch außerhalb ihres Liebeslebens wird unsere Protagonistin vor neue Herausforderungen gestellt.

Georgina findet sich nicht nur zwischen Verlangen und Vernunft wieder, sondern auch zwischen zwei führenden Dämonen und ihren Machtspielchen. Und bald schon zwischen noch mehr von ihnen, als Jerome verschwindet. Zudem verschwinden mit Jerome auch die Fähigkeiten der ihm unterstehenden wie Georgina und ihre Freunde. Ab diesem Moment stellen sich die Figuren ganz neu auf. Georginas Beziehung zu Seth könnte endlich die Ebene erreichen, die ihnen immer verwehrt wurde. Zugleich bemüht sie sich, Jerome zu finden und wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen. Nur dass diese Unordnung doch eigentlich das zu sein scheint, was sie sich so lange erhofft hat.

 

„I took a certain amount of contentment by being back with them and having our lives returned to normal – such as they were. I could never be human again, but these were the people I wanted to be damned with.“ – S.478

 

Georgina Kincaid auf neuen Höhen – und moralischen Tiefen. Und doch bleibt sie uns allzeit vertraut und sympathisch. Richelle Mead schafft es, den inneren Konflikt unserer Protagonistin geschickt und nachvollziehbar zu schildern. Wir bewundern sie für ihren Mut, für ihre Loyalität un für ihre frechen Sprüche. Zugleich fühlen wir in ihren schlechten Zeiten mit ihrem Freundeskreis mit, der diese Bücher meiner Meinung nach zu etwas Besonderem macht. Sie lieben „Georgie“ und können ihr dennoch offen sagen, wenn sie sich mies verhält. Vor allem Hugh und Jerome halten ihr den Spiegel vor und Carter ihr den Rücken frei. Obwohl unsere Protagonistin oft auf sich selbst gestellt ist, kann sie im Endeffekt auf sie zählen. Wenn alles zu viel wird, wie auch am Ende dieses Buches, dann haben Georgina und ihre Freunde doch noch immer eine gemeinsame Ewigkeit vor sich.

 

Fazit

Ein packender, emotionaler, vierter Band, der die Welt unserer Protagonistin gehörig auf den Kopf stellt. Ihre Grundfesten werden erschüttert und ihre Ketten gelöst, doch zu welchem Preis? Zwei weitere Bände erwarten mich und ich sie wiederum voller Vorfreude und auch ein klein wenig Panik.

 

 


Die Autorin:

Bevor sie zum Shootingstar der Fantasy-Szene wurde, hatte Richelle Mead (geboren 1976 in Michigan) schon einige Karriereansätze hinter sich: Kunst und Religion hatte sie studiert, und auch eine Ausbildung als Lehrerin genossen. Mythologisches und Geheimnisvolles hatte sie aber schon immer fasziniert, und irgendwann wagte sie dann den Schritt in ein Genre, zu dessen Topautorinnen sie heute gehört: Urban Fantasy. Teenager und junge Erwachsene verschlingen ihre Werke, seien es die Bände der Romanserie „Vampire Acadamy“, die „Georgina Kincaid“-Reihe oder die Folgen der „Dark Swan Novels“. Q

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