[Dies und Das] Woche 12

Hallo ihr Buchreisenden,

wie ich bereits am Sonntag erwähnt habe, wurde meine Heimatreise zur Buchmesse leider aufgrund gesundheitlicher Probleme verkürzt. Dementsprechend habe ich auch am Wochenende nicht von meinen tatsächlichen Erlebnissen auf der Leipziger Buchmesse 2026 erzählt, sondern davon, worauf ich mich gefreut habe und was auch für euch einen Blick wert sein könnte. Hier findet ihr den entsprechenden Blogbeitrag! Da ich dadurch nun verfrüht wieder in den Niederlanden war und euch hoffentich nächste Woche von meinem Ausflug nach London berichten kann, dachte ich, euch meine zuletzt gesehenen und gelesenen Geschichten in einem kurzen Wochenrückblick vorzustellen!

 


Was ich gelesen und gehört habe…

Zwar war es mein Plan, bis zur Leipziger Buchmesse T.S. Orgels Deadly Ever After. Blut und Schnee zu beenden. Mittlerweile habe ich es zumindest über die Hälfte geschafft und werde hoffentlich auch auf meiner Reise die nächsten Tagen etwas mehr lesen können. Ob ich es noch diesen Monat beenden können werde?

Obwohl ich viel in Zügen unterwegs war, kann ich aufgrund meiner Reiseübelkeit leider selten lesen. Stattdessen widme ich mich gerne Hörbücher, wie zum Beispiel Hayden Stones How to Date a Prince, welches Ende der Woche erscheint und dann auch bereits von mir rezensiert wird. Seid also gespannt auf meine vollständige Meinung zu dieser Enemies-to-Lovers-Romance am kommenden Sonntag! Des Weiteren habe ich auf der Rückfahrt von Leipzig in die Niederlande einen Klassiker angehört, nämlich A.A. Milnes Winnie the Pooh. Da es mir gesundheitlich nicht sonderlich gut ging, hat mich dieser Kinderbuch-Klassiker eingewickelt und von innen warm gehalten!

 

Was ich gesehen habe…

Am Sonntag ging es für mich dann direkt zweimal ins Kino.Zwischendurch lief ich in der Sonne herum, um mich etwas zu bewegen und frische Luft zu schnappen. Zum Glück waren die beiden angesehenen Filme sehr verschieden und ich habe mit dem bedrückenderen angefangen, wenn mich auch der zweite mehrfach aus Rührung zum Weinen gebracht hat. Wenn es in eurer Stadt möglich ist, dann kann ich wahrlich nur empfehlen, euch ein Cineville-Abonnement zu holen. Damit seht ihr so viele Filme, denen ihr anderenfalls keine Chance gegeben hättet. Und diese im Kino anzusehen ist definitiv aufregender und cooler als zuhause.

 

Dead Man’s Wire (2026)

Dieser Film hat mich (wie so viele andere) vor allem durch die Cast angezogen. Bill Skarsgard kenne ich bisher, so glaube ich, nur aus „It“, wo er sein schauspielerisches Talent nur allzu gut präsentiert hat. Zudem habe ich mich auf ein Wiedersehen mit Dacre Montgomery, den ich aus „Stranger Things“ kenne. Hier tauchen beide auf als Duo aus Geisel und Geiselnehmer. Ihre Interaktionen haben für mich wahrlich den Film bestimmt und so mitreißend gestaltet. Während wir recht zeitig damit beginnen, mit unserem „Verbrecher“ zu sympathisieren, fragen wir uns die ganze Zeit, ob auch die Geisel schlussendlich seine Wut nachvollziehen kann und zumindest innerlich auf seiner Seite steht. Ich hatte noch nie von dieser wahren Begebenheit gehört, bin aber froh, nun davon zu wissen. Es war nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrsam zu beobachten, wie Medien bereits in den 70ern das Bild einer Person beeinträchtigen, wie es aber auch die Spaltung zwischen Arm und Reich tut. Ich habe die Darbietungen extrem genossen und würde den Film auf jeden Fall weiterempfehlen!

 

 

Jumpers (2026)

Über diesen Film bin ich mal wieder eher zufällig gestolpert, doch seine Natur- und Tierschutz-Moral hat mich interessiert. Bereits nach wenigen Minuten war ich zutiefst gerührt von Mables Beziehung zu ihrer Großmutter und deren gemeinsame Liebe für die Natur. Und die Tatenbereitschaft unserer Protagonistin ist wahrlich den ganzen Film über zu spüren. Zugleich wird sie in vielen Punkten aber auch in eine sehr gesellschaftskonforme Version gepresst. Zudem versucht der Film Kindern und Erwachsenen einen wunderschönen Einblick in die Tierwelt zu schenken, anthropomorphisiert zugleich aber die Tiere, die wir besser kennenlernen sollen und antagonisiert einige von ihnen sogar schlussendlich. So wird einerseits die Unterdrückung der Tiere verbildlicht, diese aber auch umgekehrt, als wären nicht-menschliche Tiere zu ebenso großem Schaden gegenüber Menschen fähig, wenn sie denn wollten. Diese Vermenschlichung der Tiere hat mir nicht allzu gut gefallen und meiner Meinung nach das überwiegende Argument abgeschwächt, ist aber in einem Kinderfilm irgendwie verständlich.

 

 


Diese Updates wollte ich euch bereits einmal gegeben haben, bevor ich euch dann nächste Woche von meinem Städtetrip nach London berichte. Dort sehe ich mir zwar keine Filme, dafür aber zwei Musicals und ein Theaterstück an! Wenn das nicht aufregend ist… Ich hoffe, bis dahin habt ihr auch ein paar begeisternde Lesestunden und dass bei euch nun auch immer mehr die Sonne scheint und der Frühling einkehrt! Bis Sonntag!

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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