[Dies und Das] Woche 7, 8 & 9

Hallo ihr Buchreisenden,

letzte Woche hat es mich leider emotional und gesundheitlich etwas ausgeknockt, sobald ich ein wenig Freizeit hatte, um diesen Post anzugehen. Deswegen habe ich beschlossen, ihn etwas aufzuschieben und euch stattdessen eine Woche später ein wenig mehr zu berichten. Zugegebenermaßen dreht mein Leben gerade wieder relativ normale Bahnen, mit Arbeit, meiner Studierendenvereinigung, meinem Freund und hin und wieder einem Buch oder Hörbuch. Dieser Tritt wurde von einer Freundin durchbrochen, die mich letzte Woche besucht hat. Zusammen gingen wir zu einem Konzert und sahen verschiedene Serien/Filme an, die ich heute auch besprechen werde…

 


Was ich gelesen und gehört habe…

Die meiste Zeit in diesen Wochen verbrachte ich vermutlich mit The Darkest Gold 5: Die Rebellin von Raven Kennedy. Als Hörbuch genoss ich den fünften und vorletzten Band der The Plated Prisoner-Reihe, der uns immer mehr Einblicke in verschiedene Perspektiven, nun aber auch gleich eine ganz andere Welt ermöglicht. Nach diesem Band bin ich nur allzu gespannt auf das große Finale!

Außerdem machte ich ein paar kleine Fortschritte in Deadly Ever After. Blut und Schnee von T.S. Orgel, welches ich noch auf meiner Reise begonnen habe. Leider hatte mich mein Alltag nur allzu schnell wieder in den Händen und nach etwa 10% pausierte ich zudem, um das folgende Buch zuerst zu beenden. Ich bin trotzdem sehr gespannt darauf, zurück in die düstere Version der Märchenwelt zurückzukehren, die die Orgel-Brüder sich erdacht haben.

Noch am vorletzten Tag des Monats beendet habe ich Plato und a Platypus Walk into a Bar… Understanding Philosoph Through Jokes von Thomas Cathcart und Daniel Klein. Meine Rezension dazu ist am Sonntag recht kurz ausgefallen, da ich noch immer nicht ganz sicher bin, was dieses Buch erzielt oder erreichen möchte und an wen es adressiert ist. Jedoch glaube ich durchaus, dass es eine kleine Zielgruppe sehr glücklich machen kann.

 

Was ich gesehen habe…

In den letzten zwei Wochen habe ich unter anderem den ersten Teil der vierten Staffel von Bridgerton verschlungen, der sehr an Cinderella erinnert, aber dennoch gut unterhält. Das Wiedersehen mit unseren bekannten und liebgewonnenen Charakteren hat mich durchaus erfreut. Ich berichte euch mehr darüber, wie ich die Staffel insgesamt finde, nachdem ich vermutlich am kommenden Wochenende noch den zweiten Teil verschlungen haben werde. Außerdem bin ich ganze dreimal ins Kino gegangen und wurde von einem der Filme sehr positiv überrascht, von einem anderen eher schockiert.

 

 

The Threesome (2026)

Diesen Film habe ich mir mit Freundinnen zum Valentinstag angesehen und habe nicht mehr als eine romantische Komödie erwartet–vielleicht sogar eine recht gringe. Hingegen erhielt ich ein Drama, welches mich durchaus emotional mitgenommen und sogar zum Lachen gebracht hat. Dieser Film hat mich viel mehr von sich überzeugt als zuerst vermutet, da er nicht unbedingt einen großen Witz aus der Situation macht, sondern sie trotz Humor ernst nimmt und mit Gefühl angeht. Ich mochte auch die Darbietungen der Hauptdarstellenden, aber auch den besten Freund der Hauptfiguren, der den Film trotz der ernsten Thematik mit viel Witz erfüllte. Insgesamt wurde Komik und Gefühl hier wundervoll balanciert.

 

„Wuthering Heights“ (2026)

Obwohl ich an diesem Film mit dem Wissen heranging, dass er nicht allzu originalgetreu ist, war ich doch noch stets geschockt, wie romantisiert ich die toxische Beziehung zwischen den toxischen Charakteren wiedergefunden habe. Zwar mochte ich die Musik, das Setting und auch die Kostüme und einige der Symboliken, doch je mehr ich von dem Film online wahrnehme, desto mehr problematische Züge werden mir bewusst. Zum Beispiel haben thisstoryaintover und Tallulah dazu einen guten Beitrag verfasst. Dementsprechend werde ich dem Film und auch den Schauspieler*innen und anderen Mitwirkenden gegenüber immer skeptischer.

 

 

Bridgerton – Staffel 4

Direkt am 26. Februar, als der zweite Teil dieser vierten Staffel erschien, sah ich mir die letzten vier Folgen an. Obwohl es spät wurde, konnten wir uns während der finalen Folgen nicht losreißen und beendeten sie schlussendlich kurz vor Mitternacht. Ich habe sie durchaus genossen, wenn auch teilweise die Geschichten der Nebencharaktere mehr als jene unseres Hauptpaares. Zum Glück wurden alle diese Handlungsstränge schlussendlich wundervoll verknüpft und haben sich gegenseitig unterstützt. Besonders genossen habe ich Agatha und Charlottes Dynamik in dieser Staffel, aber auch Neuzugänge wie Alfie haben mein Tag einfach immer wieder besser gemacht! Unerwartet war für mich hingegen der Herzschmerz, der uns mit dieser Staffel gegeben wurde, der uns aber gleichzeitig noch mehr mit den Charakteren fühlen, besonders leiden, lässt. Alles in allem eine unterhaltsame Staffel, die uns neue Herausforderungen, aber auch Highlights für unsere liebsten Charaktere bringt.

 

 

Agathe Christie’s Seven Dials (2026)

Diese Mini-Serie ist mir auf Netflix über den Weg gelaufen, während ihr Erscheinen mir komplett entgangen ist. Dabei ist die Cast ungemein namenhaft und hat mich dadurch auch direkt zum Starten dieser Neuerscheinung gebracht. Obwohl ich mittlerweile gehört habe, dass es zahlreiche Abwandlungen von der Buchvorlage gibt, habe ich diese drei Folgen durchaus genossen. Ich mochte die Hauptfigur, gespielt von Mia McKenna-Bruce, sehr und habe sehr mit ihr mitgelitten, wann immer sie Verluste erleiden musste. Und davon gab definitiv nicht wenige. Zudem habe ich mit ihr mitgefiebert, selbst wenn ich eine Ahnung hatte, wer hinter all den Mysterien stecken könnte. Unterhaltsam und grandios besetzt!

 

 

Florence & The Machine, with Paris Paloma (25.02.2026)

Nun hätte ich beinahe mein Highlight der letzten Wochen vergessen, da es für mich in einer ganz anderen Liga spielt als all diese anderen angesehenen Sachen. Obwohl ich kein riesiger Fan der Sängerin bin (oder war), bezahlte ich gerne ein Ticket, um drei Freundinnen zu ihrem Konzert zu begleiten. Zwar kannte ich ein paar ihrer größten und meistgestreamten Hits, doch die Mehrzahl der Songs hörte ich mir erst in den zwei Wochen vor dem Konzert vermehrt an. Dadurch konnte ich kaum mitsingen, aber umso mehr die Stimme der Sängerin und das Mitsingen ihrer Fans bewundern. Und was für eine Stimme Florence, aber auch Paris Paloma hat. Ich liebte auch das gesamte Staging während des Konzerts mit ihren vier „Witches“/Tänzer*innen und einer langen Bühne, von der sich Florence auch auf die Zuschauer*innenebene herabließ. Wundervolle zwei Stunden, die ich direkt wieder in Kauf nehmen würde!

 

 

Hamnet (2026)

Dieser Film stand schon lange auf meiner Watch-List, weswegen ich ihn gestern Abend noch im Kino ansah. Ich kann verstehen, warum einige Zuschauer*innen ihn überdramatisiert finden, da er meiner Meinung nach viele theatralische Elemente aufweist. Auch die finale Sequenz war für meinen Geschmack etwas zu lang. Doch gerade die stillen und langwierigen Momente haben mich von dem schauspielerischen Talent der Darsteller*innen überzeugt. Sowohl Jessie Buckley, die mittlerweile schon einige Awards gewonnen hat, Paul Mescal, aber auch die Schauspieler*innen, die ihre Kinder darstellten, besonders Hamnet, haben grandiose Darbietungen abgeliefert. Zudem möchte ich auch die Musik loben, die unsere Emotionen wirklich stark beeinflusst haben!

 


Ich hoffe, dass ich meine Erkältung in den nächsten Tagen noch vollends abschütteln kann und dann wieder mehr Energie mitbringe. Das heißt nicht unbedingt, dass sich meine Leseangewohnheiten im Alltag wieder vermehren, doch zumindest wird es mir mental besser gehen und vielleicht dadurch mehr Raum für Hobbys lassen. Auch hoffe ich, dass der März mit seinen länger und wärmer werdenden Tagen mehr Lust und Laune bringt und insgesamt meine Energie etwas puscht. Euch wünsche ich bis auf weiteres ganz wundervolle Lesestunden!

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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