[Dies und Das] Woche #6 in 2021

Hallo liebe Buchverrückte,

vor einer Woche war ich noch zuversichtlich, dass wir den Winter bald hinter uns haben und ich wieder mit mehr Begeisterung zum Laufen nach draußen gehen werde. Diese Woche werde ich das wohl kein einziges Mal tun. Es ist einfach eisig. Wir überschreiten in Leipzig morgen wohl nicht einmal die -10° und auch wenn ich weiß, dass es in anderen Ländern noch viel kälter wird, will ich mich nur noch dick einkuscheln und es mir mit Tee, einem Buch oder meine Manuskripten bequem machen. Aber gerade dann, wenn es so kalt draußen ist, finde ich es wichtig, Sport zu betreiben und seinen Körper – wenn auch nur drinnen – anzukurbeln. Obwohl ich es zumindest schaffe, jeden Tag eine Runde draußen spazieren zu gehen, merke ich, wie sich eine leichte Erkältung anbahnt, sodass ich meinen Kreislauf nur noch mehr antreiben muss oder möchte. Besonders in dieser kalten Jahreszeit merke ich immer wieder, wie schlecht meine Durchblutung trotz Ausdauersport und ausgewogener Ernährung und wie kalt meine Füße und Hände dadurch immer wieder sind. Habt ihr noch weitere Tipps, wie ich dagegen ankämpfen kann? Auch mit Wechselduschen versuche ich es seit einigen Tagen, aber bei diesen Temperaturen ist es für mich ein permanenter Kampf ums Warmbleiben.

Dann muss man sich schon ein wenig in alternative Realitäten versetzen oder mit prickelnder Lektüre aufheizen, oder? In der vergangenen Woche hatte ich vor allem letzteres, denn S.C. Stephens Dangerous Rush: Gefährliche Liebe hält definitiv einige sehr aufreizende Szenen für seine Leser bereit. Was mich hingegen an diesem Buch gestört oder vielleicht auch noch mehr begeistern konnte als die Sexszenen, erfahrt er erst in zwei Wochen, am Sonntag, dem 21. Februar. Am kommenden Sonntag, dem Valentinstag, dürft ihr euch erst einmal sehr passend auf meine Rezension zu David Levithans 19 Love Songs freuen. Und wenn ihr euch derzeit nach warmen, wohltuenden Speisen und Gerichten sehnt, dann schaut gerne mal bei der Rezension zu zwei vor kurzem von mir gelesenen Kochbüchern vorbei, die vorgestern online gegangen ist.

Der Februar ist lesetechnisch nicht ganz so durchgestartet wie der Januar und ich habe lediglich ein Buch bisher beendet (Dangerous Rush), dafür aber in der ersten Woche dieses Monats bereits so einiges an meinen zwei derzeitigen Schreibprojekten gearbeitet. Zudem habe ich zwei neue Testleserinnen gewinnen können, mit denen die Arbeit an einem Manuskript, das ich bereits im NaNoWriMo 2018 angefangen habe, sicherlich an Fahrt aufnehmen wird. Zumeist teilt sich meine Zeit in schreib- oder leseintensive Tage oder gar Wochen auf, weswegen es durchaus möglich ist, dass meine gesamte Februarstatistik (nach dem grandiosen Januar) nicht übermäßig groß ausfallen wird, während ich mich auf meine eigenen Geschichten konzentriere. Doch mit Sicherheit entdecke ich auch noch in den kommenden drei Wochen tolle Geschichten, wie die Novellen zu Throne of Glass von Sarah J. Maas in ihrem The Assassin’s Blade, welches ich am Samstag begonnen habe. Dieses Buch lese ich derzeit gemeinsam mit Sarah von TheHappyNovelist, bevor wir uns dann im kommenden Monat auch an die weiteren Bände der Throne of Glass-Reihe machen und schließlich sogar weitere Bücher der Autorin lesen wollen. Nachdem ich die ersten drei Bände der Reihe bereits sehr gemocht habe, bin ich gespannt, was die Autorin uns noch alles bieten wird.

Im fünften Band der Outlander-Reihe von Diana Gabaldon, Das flammende Kreuz, geht es auch stetig, wenn auch ein wenig mühselig voran. Immerhin bleiben mir nur noch etwas über 30 Stunden zu hören und die Handlung nimmt endlich etwas mehr an Fahrt auf, wo nun ein noch nicht ganz erklärbarer Mord und zudem auch noch ein versuchter Raub geschehen sind. Und auch bekannte, altertraute, wenn auch nicht gern gesehene Gesichter tauchen wieder auf und sorgen für einiges Chaos. Hoffentlich kann ich dieses Hörbuch noch bis Ende dieses Monats beenden, um es in meinen Lesemonat mit einbeziehen zu können. Ob ich mir so umfangreiche Hörbücher demnächst noch einmal zumute, weiß ich jedoch nicht – wobei es vermutlich nicht allzu viele gibt, die mit den Stundenzahlen von Diana Gabaldons Büchern mithalten können.

Musikalisch habe ich mich in der vergangenen Woche in ganz verschiedene Richtungen orientiert. Einerseits wollte ich endlich verstehen, was der ganze Hype um Harry Styles soll, und habe mir seine bisher erschienenen Solo-Tracks angehört – und das wieder und wieder, denn verflucht, sie sind echt nicht schlecht -, andererseits hat es mich in die Abgründe meiner Kindheit zurückgezogen, in der ich mich nur allzu gut an das MTV-Unplugged-Album von Sido erinnern kann, welches ich – zumindest zum Großteil – immer mochte und erstaunlicherweise noch immer mag. Seine Lieder sind einfach so wundervoll ehrlich und gehen einem sogar ziemlich unter die Haut. Vor allem bei Augen auf, Ein Teil von mir oder auch Der Himmel soll warten kommen mir sogar manchmal in ganz emotionalen Momenten die Tränen. Dabei bin ich absolut kein Fan von deutscher Musik, noch weniger von Rap, insofern er nicht von Lin-Manuel Miranda oder Daveed Diggs geschrieben wurde. Habt ihr auch Künstler, die ihr irgendwie als Kind gehört habt, jetzt aber eigentlich keines Blickes mehr würdigt und sie eher als Guilty Pleasure betrachtet? Während des Schreibens an meinem Projekt mit dem Titel Call of my Heart bin ich zudem dazu übergegangen, eine instrumentale Playlist von Maroon 5-Liedern zu hören, da mich so nicht die Texte meiner eigens zusammengestellten und zum Großteil aus den Liedern dieser Band bestehenden Playlist für dieses Projekt abgelenkt werde. So kann ich mich besser auf meine eigenen Wörter konzentrieren.

Im TV, bzw. über den Laptop, lief bei mir zuletzt vor allem Once Upon a Time, denn wir sind soooo nah dran, die sechste Staffel endlich zu beenden. Dabei hat mich am letzten Freitag nicht nur die Musical-Folge dieser Serie vollkommen aus der Bahn geworfen und zugleich schockiert und fasziniert, sondern auch die neuestes Folge WandaVision einen Großteil dazu beigetragen, dass ich stundenlang dasitzen und nachdenken hätte können. Mit den letzten zwei Minuten dieser Folge haben die Marvel-Schreiber ihre Fans komplett um den Verstand gebracht und so viele Fragen und Theorien aufgeworfen wie noch nie zuvor. Gibt es nun endlich eine Zusammenführung der X-Men und der Avengers? Meiner Meinung nach lässt sich das Geschehene leider absolut nicht logisch erklären und auch wenn ich hoffe, noch überzeugt zu werden, kann ich die Entscheidung, welche die Schreiber und Produzenten getroffen haben, bis jetzt absolut nicht gutheißen. So sehr ich es auch liebe, einen bestimmten Schauspieler wiederzusehen, für mich zieht sein Auftreten die Serie unweigerlich ins Parodistische. Hingegen gibt es bei Peaky Blinders, eine Serie, von der ich nun endlich auch die zweite und dritte Folge angesehen habe, nichts zu lachen. Viel mehr umfangen mich bereits nach nur drei Stunden mit Tommy und seiner Familie, seinem Geschäft und seinem Traume nicht nur Herzschmerz, sondern vor allem Faszination für das Schauspieltalent von Cillian Murphy. Nun da ich mich definitiv als Fan seiner schauspielerischen Darbietungen beschreiben würde, kann ich es kaum erwarten, noch mehr Filme und Serien zu entdecken, in denen er auftritt. Einzig Inception habe ich bisher gesehen, in dem seine Rolle jedoch auch nicht überragend groß war.

Quelle

Bis zur nächsten Woche hoffe ich einfach mal weiter, dass sich das Wetter wieder etwas beruhigt und uns vielleicht eher oder später der Frühling erreicht, werde die nächsten Tage jedoch bei meiner Mom auf dem Land verbringen, wo die Bedingungen vermutlich noch einmal schlimmer sind als hier in der Stadt. Aber nun gut, dort habe ich zumindest einen Schlitten, der vielleicht mal wieder zum Einsatz kommt, um das Kind in mir zu befriedigen, während ich zurzeit permanent nur andere bei dieser spaßigen Aktivität beobachte. Oder ist man etwa irgendwann zu alt zum Schlittenfahren? Hoffentlich kann ich euch dann in einer Woche außerdem von zwei weiteren beendeten Büchern berichten, was hieße, dass ich die Zeit drinnen zumindest sinnvoll genutzt habe. Jedoch fällt es sogar mir – einem unheimlich effizienzbedachtem Menschen – bei der Kälte manchmal schwer, sich ausreichend für irgendetwas zu motivieren.

 

Haltet durch, atmet tief durch und versucht, dieses Naturphänomen so gut wie möglich zu genießen, auch wenn das vermutlich nicht sonderlich leicht ist.

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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