[Dies und Das] Woche #16 in 2021

Liebe Buchverrückten,

die erste Woche Uni hat mich ganz schön ausgelaugt, obwohl ich mich im Anschluss an diese zumindest ein wenig erholen konnte. Ich war am Wochenende bei meiner Mom, die in der letzten Woche Geburtstag hatte, und habe für sie einen Bienenstich und einen Nusskuchen gebacken – ein Genuss! Vor allem am Samstag war ich den ganzen Tag unheimlich voll, aber nach einer stressigen Woche hat das auch einfach mal wieder gut getan. Dennoch habe ich selbst am Wochenende nicht aufgehört, zumindest Französisch zu üben, nachdem mich die ersten zwei Stunden meines neuen Kurses etwas überfordert haben. Alle anderen Kurse scheinen hingegen sehr interessant und angemessen intensiv. Ich freue mich darauf, vor allem jene in Amerikanistik weiter zu verfolgen, für die ich nun zum Teil sogar Filme schauen „muss“. Zwei von ihnen habe ich bereits in diesem Beitrag kurz kommentiert.


Was ich gelesen habe…

Obwohl ich in der vergangenen Woche nicht sonderlich viel zum Lesen gekommen bin, konnte ich doch zwei Geschichten beenden – ein eBook und ein Hörbuch. Der zweite Band der Vicious & Vengeful – Reihe von V.E. Schwab, namentlich Vengeful, hat mich als Hörbuch zuerst wieder etwas mit den zahlreichen Zeitsprüngen irritiert, mich dann aber unheimlich mitgerissen und sogar amüsiert. Nach diesem Finale freue ich mich auch sehr auf den dritten Band der Reihe, sowie das Ende des Jahres erscheinende Graphic Novel, jedoch muss ich mich vorerst mit der sehr kurzen Vorgeschichte Warm Up begnügen, die ich mir für die nächsten Tage vorgenommen habe und euch dann zusammen mit dem zweiten Band der Reihe am kommenden Sonntag etwas ausführlicher vorzustellen gedenke.

Nach einer viel zu langen Wartezeit und einer weiteren kleinen Ewigkeit zum tatsächlichen Lesen, habe ich nun auch Cat & Cole – Die letzte Generation von Emily Suvada beendet. Nachdem mich das Buch zu Beginn eher weniger von sich überzeugen konnte, obwohl ich die angeführte Idee von DNA-Manipulation sehr interessant fand, hat es sich zum Ende hin noch zu einem wahren Schatz entwickelt und mich viele Male überraschen können. Zu diesem Reihenauftakt folgt demnächst (voraussichtlich am kommenden Donnerstag) eine Rezension, wobei ich für diese sicher mittlerweile beschlossen haben werde, ob oder ob ich diese Trilogie weiter verfolge oder nicht. Momentan bin ich noch etwas hin und her gerissen, selbst wenn sie lockt.

Ein paar neue Rezensionen habe ich euch auch geliefert, sodass ihr, wenn ihr denn wollt, mehr Zeit auf meinem Blog verbringen könnt, als ich momentan aufbringen kann. Meine Meinung zum zweiten und dritten Maxton Hall-Band von Mona Kasten habe ich am Donnerstag mit euch geteilt, meine Rezension zu Maike Voß‘ With(out) You folgte am Sonntag. Inwiefern ich euch auch in den kommenden Wochen neue Rezensionen werde bieten können, wird sich zeigen – immerhin brauche ich auch gelesene Bücher, um etwas zu kommentieren.


Was ich gesehen habe…

Quelle

In diesem Post berichte ich wohl mehr von Arbeit als Vergnügen, zumindest was jene Media angeht, die ich angesehen habe. Obwohl ich mit meiner Mitbewohnerin auch die fünfte Staffel von Outlander begonnen habe, nachdem ich Diana Gabaldons Das flammende Kreuz gehört habe, suchte ich mir mein Programm relativ wenig selbst aus. Meine Mom schaute am Freitag Abend Let’s Dance, womit ich zuletzt nicht mehr viel anfangen konnte, und ich widmete mich in der Zwischenzeit den ersten Filmen für mein diessemestriges Post War – Seminar: Begonnen mit der dritten Folge der dritten Staffel der ersten Auflage von The Twilight Zone setzte ich mich auch in den noch danach angesehenen The Invasion of the Body Snatchers (1956) mit den Ängsten und Faszinationen der US-Filmmacher nach dem zweiten Weltkrieg auseinander. In gewisser Weise hat mich keine der beiden Produktionen sonderlich umgehauen, jedoch weiß ich es unheimlich zu schätzen, mich durch das Seminar diesen einst originellen Geschichten und Klassikern zu widmen. Zudem kam mir das Wissen um den 1956er Film in meinem anderen Seminar zu gute, indem es um das Genre der Science Fiction geht. Von daher habe ich definitiv keine Zeit verschwendet, die ich anderenfalls sowieso nur gelangweilt mit Let’s Dance verbracht hätte. Wer jedoch auf Klassiker und Mystery steht, dem kann ich beide Formate ans Herz legen, obwohl man heute bereits Packenderes gewohnt ist.

Erst am Sonntag konnte ich mir dann mit meiner Mutter noch zwei Folgen Falcon and the Winter Soldier gönnen und mich dabei zugleich mitreißen lassen und entspannen. Folge 4 und 5 haben mich emotional ganz schön aufgerieben, einmal aus Spannung, einmal, weil die Filmemacher uns endlich einen Moment des Durchatmens und des Fühlens erlaubt haben. Vor der bald folgenden finalen Folge dieser Miniserie durften wir unseren Protagonisten auf wundervolle Weise näher kommen und auch beobachten, wie sie ihre Freundschaft – oder als was auch immer sie es nicht bezeichnen wollen – verfestigten. Zugleich war dies – den Zuschauern vollkommen bewusst – die Ruhe vor dem Sturm, der uns gewiss einiges abverlangen wird. Ich bin unheimlich gespannt auf das große Finale und setze einiges an Hoffnungen in dieses, nachdem mich auch das von WandaVision aus den Socken hauen konnte.


Was ich gehört habe…

Zum Beginn des neuen Semesters fand ich mich vor allem von einem Kurs etwas überfordert vor: Französisch B2. Zugegebenermaßen wäre alles andere überraschend gewesen, denn ich habe mich seit fast zwei Jahren nicht mehr auf Französisch unterhalten oder ernsthaft mit der Sprache befasst. Nun wieder alle grammatikalischen Regeln auszugraben, war ganz schön anstrengend, doch ich befinde mich auf dem besten Weg, mich wieder selbstbewusster zu fühlen. Dabei hilft mir zuletzt auch ein Podcast, der Französisch Lernenden wie mir sehr behilflich sein kann und kostenfrei auf Spotify erhältlich ist: Intermediate French Podcast bietet diverse Episoden von etwa einer dreiviertel Stunde und dazu Skripte und interessante Themen. Einmal reinhören kann hier definitiv nicht schaden!

Zudem hat es mich in der letzten Woche mal wieder zu einer meiner liebsten Serien hingezogen, die meiner Meinung nach ein grandioses Beispiel dafür bietet, wie man Musik einbinden und mit ihr bei den Zuschauern die verschiedensten Gefühle wecken kann. Wer One Tree Hill noch nicht kennt, der sollte dieser umfangreichen Playlist ebenso eine Chance geben wie alteingesessene Fans wie ich – jeder wird in ihr etwas für sich finden, denn die Bandbreite ist unglaublich weit und doch äußerst persönlich, wie ich finde. Ich lasse mich von ihr wahnsinnig gerne wieder in die emotionalen Momente der Serie versetzen, glaube aber, dass sie auch bei Unwissenden schöne Empfindungen wecken kann.

Zu guter Letzt habe ich auf der Suche nach den This Mortal Coil – Hörbüchern von Emily Suvada (Cat & Cole auf Deutsch) eine zum ersten Band entworfene book playlist entdeckt und angehört, die mich mit einigen bekannten, aber vor allem mit unbekannten Liedern überraschen und überzeugen konnte. Ich liebe Playlisten, die zu Büchern passend zusammengestellt werden, leider kann ich sie einfach nicht während des Lesens selber hören. Dafür genieße ich diese und auch andere aber in der Zwischenzeit und auch im Anschluss, um mir die während des Lebens empfundenen Emotionen noch einmal nahe zu bringen. Wem geht es ähnlich?


 

Die erste Uni-Woche ist geschafft und hat mich wie erwartet ein wenig ausgeknockt, doch jetzt fühle ich mich bereits bedeutend besser vorbereitet auf alles, was mich in den kommenden Monaten erwartet. Es hat zum Schluss alles mit Gewohnheit und Zeitmanagement zu tun und das Erste wird wieder kommen, während das Zweite mir schon immer recht gut lag. Deswegen bin ich auch zuversichtlich, dass ich nicht vollends mit dem Bloggen oder Lesen pausieren werden muss, um an dem Workload für meine Kurse dran zu bleiben, und euch jede Woche von neuen entdeckten Geschichten berichten können werde. Bis zur nächsten Woche verbringe ich vermutlich mehr Zeit mit mittelhochdeutschen, als mit modernen Worten, doch auch darauf freue ich mich sehr.

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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