[Dies und Das] Woche #31 in 2021 *Unbezahlte Werbung*

Hallo ihr Buchverrückten,

so lange ist es gar nicht her, dass ich euch zuletzt von meinem Leben und meinem Lesen berichtet habe, doch es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, seit ich das letzte Mal etwas für den Blog geschrieben habe. Dabei schreibe und verbringe ich dieser Tage sehr viel Zeit am Laptop, jedoch weniger, um meinen Hobbies nachzugehen, sondern im Versuch, meine erste Hausarbeit möglichst schnell zu erledigen. Die erste von drei! Und dabei will ich und werde ich Ende August noch einmal in den Urlaub fahren! Umso größer ist jedoch meine Motivation, jeden Tag für die Uni zu arbeiten, um dann ganz unbeschwert eine Pause einlegen zu können – wobei ich auch in den Urlaub Material zum Lesen mitnehmen werde. Semesterferien werden einem im Sprach- und Literaturstudium wirklich verdorben, aber ich liebe meine Kurse deswegen nicht weniger.

Nur ein Buch konnte ich auf dem Weg zur Bibliothek und von dieser wieder nach Hause, sowie in meinen kurzen Pausen zum Essen und Luftschnappen noch in den letzten Tagen des Julis beenden, obwohl ich mir mehr erhofft hatte. Zudem mutet bell hooks‘ Alles über Liebe: Neue Sichtweisen mehr wie Recherche, als wie Freizeit-Lesen an, haben wir die Autorin und deren Werk über den Oppositional Gaze doch auch im Seminar behandelt. Dennoch haben ihre tiefgründigen Beobachtungen über die Verwurzelung dessen, was wir als Liebe aufgreifen, mich fasziniert und von für kurze Momente von meiner eigenen Recherche abgelenkt. Ebenso gut vermag dies nun V.E. Schwabs Vier Farben der Magie, welches mir schon sehr oft ans Herz gelegt wurde. Die Autorin habe ich bereits durch ihre Vicious-Dilogie zu schätzen gelernt, sodass ich liebend gern einer weiteren ihrer Reihe eine Chance gebe. Obwohl ich den Hype bisher noch nicht ganz nachvollziehen kann, habe ich Kell und Delilah bereits ins Herz geschlossen und bewundere ihren Mut, ebenso wie ihre Chemie miteinander.

Wie bereits erwähnt, hoffte ich, noch mehr als nur ein Hörbuch in den letzten Tagen des vergangenen Monats beenden zu können, jedoch ist es mir nicht gelungen, die letzten drei Kapitel in Fabian Sixtus Körners Mit anderen Augen zu lesen. Dies wird nun mein erstes Leseziel für den begonnenen Monat, den ich vermeintlich zur Hälfte in der Bibliothek und zur anderen mit Essen und Bewegung verbringen werde, um meine körperliche Passivität wieder auszugleichen. Da wünsche ich mir doch glatt, wie Fabian und Nico um die Welt zu reisen und surfen oder auch einfach nur schwimmen zu gehen, anstatt für Stunden vor meinem Laptop zu sitzen.

Wie ich euch am Donnerstag zeigen werde, war mein Lesemonat Juli trotz allem sehr ansehnlich, worauf ich sehr stolz bin. Mir genügend gelesenen und vor allem gehörten Büchern kann ich euch kontinuierlich jeden Sonntag eine Rezension posten – wie am vergangenen zu Becky Albertallis Leah on the Offbeat. Ebenso erhaltet ihr ganz sicher am kommenden Sonntag meine Meinung zu Ein anderes Land von James Baldwin, sowie Nalini Singhs Wilde Glut. Zudem sind zwei neue Bücher in der letzten Woche bei mir eingezogen, von deren Autorinnen ich bereits durch frühere Werke überzeugt wurde: Teri Terrys Slated, Band 1 einer Trilogie, und Sarah Saxx‘ Don’t kiss your boss, der zweite Band einer Trilogie, wenn nicht gar Quadrologie, auf deren Fortsetzung ich mich bereits sehr freue. Band 3, so wurde zudem am Wochenende angekündigt, Don’t mess with your Boss, erscheint zudem noch Ende dieses Jahres.

Da ich mich nun nicht mehr mit Podcasts auf meine Prüfung vorbereiten muss bzw. will, habe ich meinen Konsum dieser extrem eingeschränkt. Einzig die wöchentliche Rückkehr nach Wilmington oder eben Tree Hill mit den Drama Queens gönne ich mir ganz regelmäßig, sowie eine Folge des InnerFrench-Podcasts, um mein Hörverständnis aufrecht zu bewahren. Ansonsten habe ich vor allem Hozier in den letzten sieben Tagen gehört und mal wieder extrem genossen. Vor allem in meiner ersten wieder längeren Schicht auf Arbeit, im Einzelhandel, hat er mir die richtige Motivation zum Freundlichsein, aber auch Durchhalten geliefert.

Quelle

Zwischen einer Bibliotheksschicht bis nach 22 Uhr am einen Abend und der nächsten Recherche-Einheit ab 8 am nächsten Morgen bin ich zudem bei einem Freund zum Schlafen untergekommen, der keine fünf Minuten von meiner bevorzugten Bibliothek entfernt wohnt. Wobei „zum Schlafen“ wohl etwas zu optimistisch gedacht war, immerhin passierte es wie nicht zu selten, dass man erst quatscht und sich dann sogar noch dazu verleiten lässt, gemeinsam einen Film zu schauen, der einem schlussendlich nicht allzu viele Stunden Schlaf lässt. Jedoch war es allemal Wert, weniger Schlaf in Kauf zu nehmen, um die Verfilmung von Patrick Ness‘ The Knife of Never Letting Go, umbenannt in Chaos Walking, anzusehen. Es ist eine Schande, dass diese Adaption mit Größen wie Tom Holland, Mads Mikkelsen und sogar Nick Jonas kaum auf der großen Leinwand präsentiert wurde und wird, denn der Autor schuf eine grandiose Prämisse und eine fesselnde Welt, einen originellen und sehr jungen Protagonisten, eine starke Heldin und einen einnehmenden Bösewicht, was die Produzenten zu einem zufriedenstellenden Grad auch auf den Bildschirm gebracht haben.

 

 

Bild 1: In der letzten Woche hatte ich ganze drei außergewöhnlich leckere Frühstückskreationen, unter anderem diese Baked Oats, welche von den zahlreichen Kombinationen von gfree_emily, die meiner Meinung nach Baked Oats perfektioniert hat. Wir toppten unsere mit Strawberry Cheesecake Cookies, Heidelbeeren, Kirschen und ganz viel Erdnussmus. Wohlig warm bei dem wechselhaften Wetter draußen!

Bild 2: Hier seht ihr unsere Zusammenstellung aus Veganem Gyros von Vemondo, gefunden bei Lidl, Paprika, die wir einfach mit in der Marinade angebraten haben, Veta von Kaufland, Basmati-Reis und selbstgemachtem Tzatziki nach dem Rezept aus byanjuschkas Kochbuch. Ich kann euch alle Bestandteile dieser Kreation empfehlen, besonders aber das Gyros, welches meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat.

Bild 3: Meinen Samstagabend verbrachte ich mit einer Freundin im Park und wir stellten uns diese wundervollen Fladenbrote zusammen, die sie selbst gebacken hat. Als Füllung nutzten wir gekaufte Falafelbällchen (z.B. von Take it Veggie), Salat, Gurke, Tomate, vegane Aioli, Hummus mit Bruchetta von Vemondo und noch etwas von dem bereits oben verlinkten Veta. Bei dem wechselhaften, aber hin und wieder sonnigen Wetter war dies das perfekte, gesellige Abendessen.

Bild 4: Risotto habe ich erst vor wenigen Monaten für mich entdeckt, ebenso wenig kannte ich in meiner Kinheit den Geschmack von Süßkartoffeln. In diesem Rezept von SevenCooks wurde diese beiden Welten schmackhaft und gesund kombiniert.

Bild 5: Hier habe ich einen selbstgemachten Nudelsalat aus Gurke, Jogurt, Knoblauch und Orizo-Nudeln mit meinem heiß geliebten Räuchertofu von Take it Veggie, Kürbiskerne und Sriracha für die Würze. Proteinreich, frisch und mit viel Gemüse – perfekte und sättigende Mischung.

Bild 6: Ein weiteres fantastisches Frühstück lieferte mir dieser recht schlichte Porridge (Haferflocken, Dinkelkleie, Proteinpulver, Pflanzendrink und Wasser), den ich dann jedoch mit frischem und TK-Obst, Mandelmus und Granola-Bites von Veganz. Diese Kombination, wenn auch jeden Morgen ein wenig anders, genieße ich derzeit am liebsten.

Bild 7: Zum Wochenabschluss gab es wie gewöhnlich Pancakes, dieses Mal nach dem Rezept von yummy.andfit, welches eine so große Portion ergab, dass ich die Schoko-Pancakes auch noch einmal zum Kaffee genießen konnte. Dazu gab es noch mehr Heidelbeeren, Kirschen und ein Vanille-Dessert von Alpro.

 

Arbeit, Bibliothek, vielleicht auch mal ein wenig lesen oder hin und wieder Hörbücher hören, zudem versuchen, mich ausreichend zu bewegen – so werden sich meine nächsten Tage gestalten. Deswegen weiß ich nicht, wie viel ich euch in der kommenden Woche werde berichten können. Erstaunlicherweise findet sich doch immer etwas. Also seid gespannt, drückt mir die Daumen für intensive und produktive Stunden in der Bibliothek, damit ich mich mit guter Lektüre belohnen kann.

 

Liebe Grüße, eure Sophia

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