[Top Ten Thursday] Top Ten der Gegenteile

Dünnstes Buch: The Sleeper and the Spindle von Neil Gaiman

dickstes Buch: American Gods von Neil Gaiman

Ob es ein Zufall ist, das beide hier gegenüber gestellte Bücher von demselben Autor sind? Ich glaube nicht und doch kann ich es nicht beweisen. Das dünnste Buch aus meinem Regal habe ich bereits gelesen, American Gods hingegen steht schon seit Weihnachten 2018 auf meiner To-Read-Liste, was ich jedoch nicht sonderlich schlimm finde.  Auch die Serien-Adaption konnte ich bisher noch nicht fortsetzen, deswegen lasse ich mir auch mit dem Buch Zeit, habe es mir aber noch immer fest vorgenommen, da ich den Autor sehr liebgewonnen habe.


 

Aus der Vergangenheit: Call me by your name von André Aciman

In der Zukunft: Illuminae von Amie Kaufman und Jay Kristoff

Hier kann ich euch gleich zwei Bücher zeigen, die mich um den Verstand gebracht und vor Spannung beinahe platzen lassen haben, obwohl sie aus ganz verschiedenen Genre kommen und auch ganz unterschiedliche Themen behandeln. Obwohl es in beiden Büchern um Jugendliche geht, die sich Umständen gegenüber sehen, die sie nicht kontrollieren können und die sie überfordern, sind Elios und Kady und Ezras Situationen sehr verschieden. Nichtsdestotrotz habe ich beide Geschichten unheimlich genossen und nur so durchflogen, da ich es nicht erwarten konnte zu erfahren, wie sie ausgehen.


 

Romantische Liebe: Die Welt durch deine Augen von Sarah Heine

spannende Action: Das Haus der Tausend Welten von T.S. Orgel

Beide Bücher stammen aus der Feder deutscher AutorInnen und sind doch die ersten, die mir angesichts dieser Kriterien in den Sinn gekommen sind. Das beweist, dass auch in Deutschland großes Kopfkino und Achterbahnfahrten der Gefühle produziert werden – nicht dass ich selbst daran gezweifelt hätte. Weiter unten wird dies noch einmal deutlich werden. Auch bei diesen beiden Geschichten handelt es sich um Pageturner, die mich gefesselt, amüsiert und auf ganz verschiedene Weise bewegt haben – wie es das Auswahlkriterium es nahelegt.


 

Was lustiges: Aurora erwacht von Amie Kaufman und Jay Kristoff

Was trauriges: Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover

Da ich selten Komödien lese, wenn überhaupt, habe ich euch hier ein Buch rausgesucht, das mich durch seinen humorvollen Schreibstil und seine unterhaltsamen Charaktere wieder und wieder zum Lachen gebracht hat: das Chaos-Squad des Aurora-Zyklus konnte dies mit Gewissheit. Im Gegensatz dazu hat mich bereits das erste Kapitel in einem meiner liebsten Bücher von Colleen Hoover mich ab dem ersten Kapitel emotional gestimmt und durchaus auch zum Weinen gebracht. Ihre Geschichten gehen mir (fast) immer direkt unter die Haut und ins Herz.


 

deutschsprachiger Autor: Maybe Not Tonight von Alicia Zett

fremdsprachiger Autor: What if it’s us von Becky Albertalli und Adam Silvera

Hier habe ich zu meinem gewählten Buch eines deutschsprachigen Autors, bzw. einer deutschsprachigen Autorin bewusst einen gegensätzlichen Roman gewählt, den ich in der Rezension von ersterem erwählt und vergleichend hinzu gezogen habe. Beide Bücher erzählen die Geschichte von einem Paar, welches nur auf Zeit zu sein bestimmt scheint, egal ob für einen Sommer oder ein Semester – beide Beziehungen sind nicht für die Ewigkeit gedacht, oder? Das Buch von Becky und Adam rankt auf meiner Lieblingsbücher-Liste noch immer sehr weit oben, doch auch Alicia Zetts Roman hat sich in mein Herz geschlichen und mich mit ähnlich zahlreichen Musicalanspielungen für sich gewonnen.

 


 

schönes Cover: Ewig – Wenn Liebe erwacht von Rhiannon Thomas

hässliches Cover: Capturing Peace von Molly McAdams

Ich fand es extrem schwierig, ein Buch hier aufzuführen, welches ich auch nur annähernd als ‚hässlich‘ bezeichnen würde. Immerhin muss ich zugeben, mich bei den Ausgaben, die ich kaufe, sehr an die Cover zu halten. Doch dieses Buch von Molly McAdams sollte einfach in der richtigen Größe einziehen, sodass mir das Cover erst einmal egal war – leider ist es wirklich nicht sonderlich ansehnlich, aber eben auch noch abstossend. Ganz im Gegenteil dazu finde ich Rhiannon Thomas‘ Cover märchenhaft schön.


 

ein sehr altes Buch: Sturmhöhe von Emily Brontë

ein ganz neues Buch: Fly & Forget von Nena Tramountani

Neu und alt gilt hier für die ursprüngliche Veröffentlichung, denn dann pendelt sich Sturmhöhe definitiv kurz nach meinen Shakespeare-Ausgaben ein, Nenas Roman hingegen auf dem anderen Ende der Skala. Beide Bücher habe ich erst in den letzten Monaten gelesen und tatsächlich auch mit derselben Note bewertet, dabei sind sie unheimlich verschieden, wenn sie auch beide herzerwärmende und zugleich tragische Liebesgeschichten erzählen.


 

liebster weiblicher Prota: Rose Hathaway in Richelle Meads Vampire Academy

liebster männlicher Prota: Rufus und Mateo in Adam Silveras They Both die at the end

Meine liebste weibliche Protagonistin war schnell gefunden, denn Rose Hathaway hat nicht nur mein Leseverhalten und meine Liebe fürs Lesen, sondern auch mich und mein Leben maßgeblich geprägt. Mit ihr würde ich mich jederzeit wieder auf ein Abenteuer begeben, freue mich aber auch, dass es nun etwas ruhiger bei ihr zugeht und sie ihre Kämpfe zum Großteil hinter sich hat. Bei dem männlichen Protagonisten musste ich etwas länger überlegen, habe aber schließlich zwei gefunden, die sich mit ihrem Mut in wenigen Stunden in mein Herz geschrieben haben: Rufus und Mateo haben zu leben gelernt und angefangen, als es bereits zu spät dafür schien und mir damit unheimlich viel geschenkt – nicht zuletzt eine berauschende Leseerfahrung und zahlreiche Tränen.


 

Fiktion: Breathe – Flucht nach Sequoia von Sarah Crossan

non-Fiktion: Beobachtungen aus der letzten Reihe von Neil Gaiman

Bei diesem Paar habe ich recht spontan entschieden und nah beieinander stehende Bücher gewählt, die ich euch nicht jede vorherige Woche bereits gezeigt zu haben scheine – obwohl dadurch ein drittes Buch von Neil Gaiman in dieser Liste gelandet ist. Leider habe ich die Weisheiten des Autors bisher noch nicht aus diesem Buch, sondern lediglich aus einem Podcast mit David Tennant bezogen, doch in diesem wurde er mir unheimlich sympathisch und hat sich gar als eine Art Autoren-Ikone für mich entpuppt. Auch Sarah Crossans Breathe-Dilogie habe ich bisher noch nicht gelesen, wobei ich eben erst bei einer kurzen Recherche gemerkt habe, dass ich den zweiten und nicht den ersten Band besitze. Ob dieser die nächste Aussortierung überstehen wird, steht in den Sternen.


 

Pageturner: Big Little Lies von Liane Moriarty

Langeweile: Feuer und Stein von Diana Gabaldon

Da zurzeit eine weitere Buchvorlage von Liane Moriarty verfilmt wird (Neun Fremde), ist mir Tausend kleine Lügen direkt eingefallen. Sowohl die Serie, als auch das Buch haben mich in Atem gehalten und tun es noch immer, obwohl ich die Geschichte mittlerweile nur allzu gut kenne. Dahingegen war es mal wieder recht schwer, ein Buch mit dem Adjektiv ‚langweilig‘ zu versehen, denn solche Bücher würde ich wohl kaum in meinem Regal behalten. Und das habe ich in diesem Fall auch nicht, sondern den ersten Band der Outlander-Saga, der hier stellvertretend für die gesamte Reihe stehen soll, zu meiner Mitbewohnerin ausgelagert. Mehr als einen Band im Jahr zu hören, schaffe ich einfach nicht, da diese Bücher mit viel zu vielen Details gefüllt sind und sich dementsprechend ziehen.

 


 

Liebe Grüße, eure Sophia

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